Alle Artikel in: Konsum

Wie soziale Netzwerke unterschwellig zum Konsum auffordern

by Mark Kens / flickr.com

Nicht kaufen, nicht konsumieren ist verdammt schwierig! In unser Gesellschaft werden wir nicht nur durch Werbung, sondern vor allem durch den sozialen Vergleich zum Kaufen angeregt.
Soziale Netzwerke sind dabei in meinen Augen die größten Konsumverführer. Denn sie präsentieren uns geschickt immer wieder Kaufanreize, die als harmlose Empfehlungen von „Freunden“ getarnt daherkommen.

gelesen: „Geplanter Verschleiss“ von Christian Kreiß

Cover: Geplanter Verschleiss

Als ich vor ein paar Wochen angefangen habe, mich mit dem Thema Konsum zu befassen, schaute ich in der nächstgelegen Zweigsteller meiner Bücherei einmal nach, was diese denn zum Thema an Literatur zur Verfügung hatte. Viele Bücher fand ich nicht. Was ich eigentlich sehr verwundernd finde, denn jeder von uns konsumiert jeden Tag. Und da es sich dabei um ein so alltägliches Phänomen handelt, hätte ich gedacht, dass es auch ein erschlosseneres Thema wäre. Aber gut…

Eines der gefundenen Bücher war „Geplanter Verschleiss – Wie die Industrie uns zu immer mehr und immer schnellerem Konsum antreibt – und wie wir uns dagegen wehren können“ von Christian Kreiß.

Ein kleiner Sieg über den (irrationalen) Konsum

skyrimremasterWie ich ja bereits öfters erwähnt habe, zocke ich ab und zu mal gerne. Und der Herbst ist die Zeit, in der es wegen dem Vorweihnachtsgeschäfts ein Release nach dem Andere gibt. So auch dieses Jahr. Gerade treten wir in die heiße Phase der Veröffentlichungen ein.
Eigentlich halte ich mich von neuen Spielen, bis auf wenige Ausnahmen fern. Denn der Preisverfall ist in diesem Konsumbereich ziemlich drastisch und dazu gibt es einen florierenden Gebrauchtmarkt. Aber so zwei, drei Male im Jahr, werde auch ich von der gigantischen Werbemachniere auf bestimmte Games angefixt.

Warum Altes nicht immer schlechter ist…

sony-walkman-mz-n510Im Sommer bin ich mehr durch Zufall auf das Thema Retro-Videospiele gestoßen. Aus Neugier besuchte ich die Retrobörse in Bochum Anfang September und war begeistert.

Es wurde eine Art Nostalgiegefühl in mir getriggert. Ausgelöst durch die vielen Konsolen und Spiele, die mich in meiner Kindheit umgaben. Allerdings dachte ich zu diesem Zeitpunkt, dass Retrogames und -konsolen ja verdammt teuer sein müssen. Dies wurde teilweise auch durch die Preise auf der Börse bestätigt.

Warum ich ein einfaches Leben führe

Villa am MeerAm 05. April postete ich auf meiner Facebook-Seite den Link zu einem Artikel von Marco, bei dem es darum gibt, warum er sich nicht vorstellen kann, Immobilien zu besitzen. Eine Leserin kommentierte diese Facebook-Post wie folgt:

„Dafür besitzen die Superreichen Trendmacher um so mehr Villen am Meer
und lachen über freiwillig Besitzlosen.“

Irgendwie wusste ich nicht, wie ich auf diesen Kommentar in ein paar kurzen Sätzen antworten sollte. Marco stellte sich dieser Aussage und schrieb darüber in seinem letzten Blogbeitrag.

Dokus über Lebensmittelverschwendung

Aktuell gibt es in der ARD-Mediathek zwei Dokumentationen über Lebensmittelverschwendung, auf die ich hier an dieser Stelle hinweisen möchte.

Zum einen die Doku Die Ernährungskünstler – Essen ohne Geld, in der drei Menschen und ihre Wege vorgestellt werden, günstig bis kostenlos an Nahrungsmittel zu kommen.

Daneben gibt es auch den 88 minütigen Dokumentarfilm Taste the waste – Irrsinn Lebensmittelverschwendung zu sehen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Schauen!

No-Spending-November

Vor zwei Tagen stieß ich auf einen Tweet vom Apfelmädchen, die einen No-Spending-Monat ausrief. Es geht darum, einen ganzen Monat lang zu versuchen, nichts zu kaufen.

Grade der November bietet sich dafür sehr gut an. Die Vorweihnachtszeit beginnt und viele Menschen verfallen wieder in den Konsumrausch der Feiertage.
Als Kind fand ich das natürlich ganz toll. All die vielen strahlenden Spielzeuge in den Geschäften faszinierten und verzauberten mich.
Heute sehe ich die ganze Schenkerei sehr skeptisch. Ich habe nichts gegen Geschenke, aber heute ist dies so dermaßen übertrieben, dass es schon fast grotesk wirkt.
Dazu kommt, dass ich eigentlich keine wirklichen Wünsche habe. Seitdem ich mein eigenes Geld verdiene, kann ich mir eigentlich jeden Wunsch selbst erfüllen. Und wenn ich dies nicht tue, dann aus dem Grund, dass es einfach keinen Grund gibt, mir die entsprechende Sache zu kaufen.

All die kleinen, monatlichen Ausgaben

by Jason Tester Guerrilla Futures/flickr.com

by Jason Tester Guerrilla Futures/flickr.com

Wer kennt es nicht: Grade zum Monatsende fragt man sich immer wieder, wo denn das ganze Geld auf einmal hin ist.
Die Lösung ist meist ganz einfach: Es sind oft die vielen kleinen Ausgaben, die man so tätigt. Hier mal einen Kaffee, dort mal eine Zeitschrift, der Schokoriegel an der Tanke oder das neue Beautyprodukt aus der Drogerie. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und die werden Hersteller immer besser, uns all die Sachen ungewollt anzudrehen.

21. Türchen: Bücher und Informationen

AdventskalenerlogoIch bin ein Informationsjunkie. Ich höre an fast jedem Arbeitstag das Infoprogramm von WDR5 und lese ein Sachbuch nach dem anderen. Daneben höre ich noch einige informative Podcasts und Hörbücher. Aber auch über die vielen Blog und über Twitter komme in an viele neue Informationen.

Auch hier finde ich es persönlich manchmal etwas zu viel. Auch hier gibt es immer wieder Neues, immer wieder Interessantes zu entdecken. Und auch hier hilft wieder nur bewusste Abgrenzung.

18. Türchen: Geiz vs. Gier

AdventskalenerlogoÜber genau diese Tatsache bin ich in den letzten Tagen beim Lesen des Buches „Die große Volksverarsche: Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi“ von Hannes Jaenicke gestoßen.

Geiz und Gier sind die beiden Persönlichkeitseigenschaften, die unsere heutige Gesellschaft so an den Rand des Abgrunds führen. Diese beiden Eigenschaften sind verantwortlich für unser komplettes Konsumverhalten.

Geiz