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zwei Fragen (2)

Wie genau füllt man die freigewordene Zeit?

Eigentlich doch eine sehr einfache Frage. Mit allem, was man gerne tut. Aber ich finde es gar nicht so einfach herauszufinden, was man gerne tut. Streicht man nämlich einmal alles von der Liste was irgendwie mit Konsum zu tun hat, stellt man fest, dass eine ganze Menge Dinge wegfallen. Darunter würde ganz penibel gesehen auch sämtliche Bücher, Filme und Musik oder eine Autofahrt fallen. Aber so eng möchte ich dies Sache auch nicht sehen.

Souvenirs

Was haben all die von Touristen überrannten Sehenswürdigkeiten und Ferienorte gemeinsam?
Nun, ganz einfach: Überall gibt es Souvenirshops. Überall werden wir als Reisende dazu angehalten, uns mit Andenken für uns selbst und Mitbringsel für die Daheimgebliebenen auszustatten. Dazu haben sich die vielen kleinen Läden mit, meiner Meinung nach, Krimskrams an den vielen schönen Orten dieser Welt etabliert.
Der Königssee ist ein klassisches Beispiel, welches sich sogar im eigenen Land finden lässt. Um überhaupt an den See zu gelangen, muss man sich durch eine ganze Straße mit unzähligen kleinen Buden, Boutiquen, Restaurants und Cafés quälen, in denen es alles gibt, was einen an diesen Urlaub erinnern soll.
Dabei ist der Gedanke, sich in einem solchen Shop mit einem Erinnerungsstück zu versehen, doch eigentlich längst überholt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es vor etlichen Jahrzehnten, solche Erinnerungsstücke noch sinnvoll waren, in Form von Postkarten mit Ortsmotiven beispielsweise. Dazu kommt, dass man in nahezu jedem Ort die gleichen Dinge kaufen kann, die sich nur noch in der Aufschrift des Ortes an den sie erinnern sollen unterscheiden.

Natur

Gestern bin ich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche nach Altena gefahren, um mich dort auf meinem Urlaub in den Alpen vorzubereiten und die Beine auf die Berge einzustellen. Mit Sicherheit kann man die beiden Areale von Ihren Anforderungen nicht miteinander vergleichen, aber ich bin überrascht, dass wir nahe des Ruhegebiets ein zumindest dem Schwarzwald ähnelndes Gebiet haben. Das Wetter war an beiden Tagen zwar nicht so, wie es sich ein normaler Mensch für eine solche Wandertour wünschen würde, aber ich fand es angenehm, nicht unter praller Sonne laufen zu müssen.