Alle Artikel in: Unterwegs

Identitätsdiebstahl

Gestern morgen rief mich eine Kredit- und Darlehensfirma an und erkundigte sich, ob ich mich mit diesem Blog bei ihnen um eine Teilnahme an ihrem Partnerprogramm bewerben würde. Jeder, der diesen Blog nur kurz überfliegt, wird feststellen, dass es hier niemals Vorschläge für Kredite oder ähnliches geben wird. Woher kam also diese Anmeldung?

Nun… Irgendjemand hat sich die Daten aus meinem Impressum geschnappt und meldete sich wohl bei etlichen Partnerprogrammen an. Denn der Anruf blieb kein Einzelfall. Einzig die eMail-Adresse wurde in die von mir nicht genutzt Adresse d_siewert@web.de geändert.

Minimalismusstammtisch Essen/Ruhrgebiet

Minimalismus-Stammtisch Essen Ruhrgebiet breitIn In Essen wird es am Tag der Arbeit, also den 01. Mai, auch wieder einen Stammtisch geben.

Wann? Sonntag, 01.05.2016, ab 14.00 Uhr

Wo? Unperfekthaus in Essen, Informationen zur Anfahrt erhaltet ihr hier.

Ansprechpartner? Bei Fragen und zur Anmeldung könnt ihr euch an mich über das Kontaktformular oder per eMail an derschlichte (ät) gmail com wenden. Auf Facebook gibt es auch eine entsprechende Veranstaltung.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und gute Gespräche.

Beitragsbild: aufgenommen von karl chor, gefunden auf Unsplash.com

2x Minimalismustreffen 2014

Heute möchte ich hier auf zwei Termine hinweisen:

Da wäre zuerst das Minimalismuns-Treffen 2014 in einer Woche, also am 26.07.2014. In Hamburg treffen wir uns um 13 Uhr im Park „Planten un Blomen“ zum Wiedersehen, Kennenlernen und um viele interessante Gespräche zu führen. Das Treffen in Essen war eines der schönsten Erlebnisse des letzten Jahres und deswegen freue ich mich auch so sehr auf diesen Tag. Weiter Infos sind auch hier zu finden: http://www.minimalismus-bloggertreffen.de/
Hier noch ein kleiner organisatorischer Hinweis: Falls noch jemand eine Mitfahrgelegenheit am Freitag aus dem Ruhrgebiet sucht, kann man sich gerne bei mir melden.

minimalistisch reisen

Malta

In den letzten Wochen war es hier auch deswegen so still, weil ich verreist war. Das Reiseziel war die Mittelmeerinsel Malta.
Bereits im Vorfeld fand ich es spannend, mir Gedanken über mein Reisegepäck zu machen. Das ich nur wenig brauchen würde, war mir klar, aber mit wie wenig ich wirklich reisen könnte, war eine interessante Frage.

Autolos

BahnEs ist nun fast einen Monat her, dass ich mein Auto geplanterweise abgegeben habe. Seitdem bin ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Und bisher empfinde ich es mehr als Gewinn, denn als Verlust.Mein Leben hat sich natürlich durch diese Veränderung mehr oder weniger stark verändert. Ich bin viel länger unterwegs. Das könnte und wird oft als Nachteil ausgelegt, aber ich empfinde es eher als neutral. Natürlich ärgert es mich, wenn ich auf einen verspäteten Bus warten muss, jedoch gibt es so viel Zeit für andere Dinge. Seit dem verganenen Monat höre ich wieder mehr Musik und kann während der Fahrzeiten abschalten. Auch lesen ist eine gute Methode um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Dabei kann es sich um Sachbücher, Romane oder die vielen Blogartikel im Reader handeln, je nach Lust und Laune.
Ein weiterer Punkt ist die Kommunikation. So ein Ticket hat mich bisher in viele Situationen gebracht, die sonst nicht eingetreten wäre. Sei es, dass ich in den letzten Wochen einen Teil der Strecke von einer lieben Person mitgenommen wurde und so mein Ziel etwas eher ereicht habt. So kam ich mit diesem Menschen, den ich vorher nur eher flüchtig kannte, ins Gespräch und wir lernten uns besser kennen. Währe ich mit dem eigenen Auto unterwegs gewesen, hätten sich unsere Weg so wohl nicht gekreuzt. Es schafft aber auch den Freiraum, sich miteinander intensiver zu unterhalten. Vor einigen Wochen bekam ich Besuch und fuhr viel mit den Öffentlichen durch das ganze Ruhrgebiet. Die Fahr- und Wartezeiten konnten für die vielen Gepräche genutzt werden.
Natürlich ist das Bus- und Bahnfahren auch anstrengen. Mal eben zur Bushaltestelle gerannt, weil ich spät dran war. Oder einfach das Rad in die Bahn geschoben, um so am Zielort flexibler oder mobiler zu sein. So konnte ich letzenendes meine Radius vergrößern und mit den Rad im Schlepptau, mal eben, nach Haltern fahren, um dort die Haard erradeln. Ins Auto hätte ich mein Rad nie reingezwängt. Aber auch die Fahrten, die so mit dem Rad zurückgelegt wurden, weil der ÖPNV einfach keine vernünftigen Fahrzeiten bot oder es einfach unsinnig gewesen wäre, die Wartezeiten in Kauf zu nehmen, beschönigen die Bilanz.

Pendler

In den letzten Tagen habe ich noch wie wild überlegt, was ich mal wieder gravierendes in meinem Leben ändern kann. Heute Platze der Kragen und ich wusste, was zu tun ist.

Ich pendle jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit. Es sind zwar nur ca. 20 Kilometer, aber trotzdem brauche ich, je nach Verkehr, 40 – 60 Minuten dafür. Mit dem Fahrrad würde ich die Strecke zwar schaffen, jedoch führt diese fast ausschließlich über sehr stark befahrene Straßen und das macht nicht wirklich Spaß. Bereits früher bin ich immer mal wieder für einige Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit gefahren, jedoch seitdem ich mir um die aktuellen Benzinpreise und den Zustand des Autos keine Sorgen mehr machen muss, wollte ich nicht wieder umsteigen, da dies mit zusätzlichen Kosten von ca. 100 Euro verbunden ist.

wohin es geht

Am Anfang kommt die Einsicht, dass alles das Gerümpel zu viel wird. Vorher hat man vielleicht einige Texte aus einschlägigen Blogs gelesen und es geht voller Motivation ans Werk. Es wird aussortiert, weggeworfen, verschenkt und verkauft.

Nachdem die erste, nicht grade einfache Hürde durchlaufen ist, fühlt man sich gut. Doch mit der Zeit fallen immer weitere Bereiche auf, die irgendwie übersehen worden sind. Bei mir waren es Bücher und Filme, von denen ich mich eigentlich nicht trennen wollte und Kleidung, die ich schon lange nicht mehr benötigte.

Aber auch diese Bereiche sind irgendwann ausgemistet und geordnet. Nun beginnt der interessante Teil: das innere Chaos.

Parkleuchten

Diese Bilder entstanden Ende Februar im Essener Grugapark. Im Park wurde Lichtkunst aller Art aufgestellt. Es war ein wunderbares Erlebnis im dunklen Park die Installationen zu bestaunen.