Minimalismus
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Küchenhilfe

Wie viele Tassen besitzt Du? Und wie viele Löffel?

Vor einigen Monaten bin ich einmal durch meine Küchenschränke gewirbelt und habe alles, was ich nicht regelmäßig brauche, fein säuberlich in eine Kiste verpackt. Übrig geblieben sind von den meisten Gegenständen nur ein oder zwei Stück. Ich benutze derzeit nur einen tiefen, einen flachen und einen kleinen Teller, ein Glas, eine Tasse, einen Topf, eine Pfanne, ein Sieb,  je zwei Messer, Gabeln, Löffel, kleine Löffel oder Pitamesser.

Erstaunlich, wie leer und aufgeräumt die Küchenschränke auf einmal sind. Und das Spülen geht auf einmal ratz-fatz. Und sollte ich wirklich mal etwas brauchen oder etwas kaputt gehen, so komme ich schnell an die anderen Teile ran. Kleine Maßnahme, sehr große Wirkung!

6 Kommentare

  1. Das stimmt schon. Man hat viel zu viel Krempel in der Küche, den man nicht braucht. Ganz vorne bei mir „die Geschenke“: eine Tasse in Form eines Tannenbaums oder ein Teller mit Blumen, vielen Blumen, drauf. Seit ich die Teile bekommen und im Schrank verstaut habe, wurden sie noch nie benutzt.
    Guter Tipp: Ich sollte auch ausmisten!

    • Hallo Anne,
      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Das Problem mit den Geschenken kenne ich gut. Immer wenn ich etwas aussortiere, was ich einmal geschenkt bekommen habe, tut es noch ein Stückchen mehr weh, so mein Gefühl. Da bleibt nur Augen zu und durch.
      Eine Lösung gibt es für dieses Problem nicht wirklich. Ablehnen kann man die Sachen ja schlecht. Ich versuche im Vorfeld so weit wie möglich bekannt zu machen, dass ich keinen „Krempel“ mehr haben möchte, aber dass ich mich über Tee oder andere „Verbrauchsgüter“ sehr freue. Dies hat zwar zur Folge, dass mein Teeregal aus allen Nähten platzt, aber die gemütliche Jahreszeit kommt ja bald. =)

  2. Ja gerade in der Küche herrscht schnell das Chaos!
    Dinge, die ich wirklich jahrelang nicht benützte, kamen in meine Flohmarktkiste (die wiederum ein fleißiger Flohmarktgänger bekommt :-))
    Nur bin ich da nicht so minimalistisch, weil ich manchmal keine Lust zu spülen hab, da darf es sich dann ruhig sammeln.
    Liebe Grüße

  3. So, da ich grad meine Küchensachen kritisch beäugt habe, passt das doch ganz gut.
    Nach einer lustigen Camping-Tour ist mir aufgefallen, dass „weniger“ auch in der Küche tut.
    Das mit dem Tee-geschenkt-Bekommen muss ein weit verbreitetes Phänomen sein 😉
    Ich habe jetzt kleine Teepäckchen abfüllen lassen und überschüssige Tassen aus der Küche damit gefüllt, Schleifchen an den Henkel, fertig sind die Geschenke für ein paar Einladungen in der letzten Ferienwoche …
    Grüßle

    • Danke für deine wunderbare Idee!
      Ich wäre gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass man so, mit wenig Arbeit sehr schöne kleine Geschenke herstellen kann. Vielen Dank!

      • So, Danke für das Lob.
        Wollte nur sagen, dass diverse Tassen und Becher und Müsli-Schüsseln als Geschnek gut angekommen sind (natürlich mit Inhalt gefüllt). Nun habe ich vergessen, Fotos davon zu machen 🙁

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