Minimalismus
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Türchen 20 – Worauf ich trotz Minimalismus nicht verzichten möchte

Hinter dem heutigen Türchen verbirgt sich die Frage, auf was ich trotz einem einfachem Leben nicht verzichten mag. Vermeintlich könnte dies die gleiche Antwort sein, welche sich schon hinter dem neunten Türchen verbarg.
Allerdings könnte ich wohl, wie ich in diesem Monat festgestellt habe, weitestgehend auf meine Videospiele verzichten. Denn seit dem 1. Dezember habe ich keine Minute gespielt. Das Spielen war bei mir irgendwie zu einer Gewohnheit geworden.
Mehr Zeit habe ich aber wegen dem Nichtspielen nicht. Ich habe angefangen täglich eine (digitale) Zeitung zu lesen und muss sagen, dass ich es sehr genieße. Das Lesen ist zu meinem neuen Morgenritual geworden…

Bevor ich mich aber an die neuste Ausgabe der Taz setze, muss ich noch eine sehr wichtige Sache erledigen. Töpfchen spülen, Futter rein tun und kleinmatschen. Dies kann ich morgens gar nicht vergessen. Denn auch, wenn meine Katze immer genau solange schläft wie ich, spätestens wenn ich aber aufstehe, bekommt sie hungern.

Haustiere sind unminimalistisch!?

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich mir ein Haustier anschaffen soll. Eine Katze wollte ich schon immer haben, aber leider kam es nie dazu.
Als ich dann im Jahr 2013 anfing mein Leben zu verändern, entschloss ich mich, trotz meiner Bedenken, die Tierheime der Umgebung abzuklappern und nach einer Katze zu suchen. Und ich Bottrop wurde ich dann fündig.
Ein Haustier ist dabei aber im Grunde sowas wie das komplette Gegenteil von Minimalismus. Denn es setzt einem soo viele Schranken, dass das Leben nicht mehr so frei ist, wie ohne ein Haustier.
Allein was ich alles für meine Katze an Zeug besitze. Vermutlich sind das allein schon mehr als die berühmten einhundert Teile.

Auf der anderen Seite aber würde ich meine Lela nicht mehr missen wollen. Es ist die beste Katze, die ich mir wünschen könnte. Zwar hat sie oft ihren eigenen Kopf, aber genau das finde ich so toll an ihr. Es ist keine Kuschelkatze, aber trotzdem kommt sie oft und gerne an und legt sich auf mich. Gerne morgens gegen 5-6 Uhr.

Natürlich ist mein Leben durch meine Katze eingeschränkt. Ich kann nicht mal eben über Nacht wegbleiben oder wochenlang in den Urlaub fahren. Auch schränkt mich ein Haustier bei der Wohnungssuche ein. Und mal eine nur seine sieben Sachen in einen Umzugstransporter laden ist auch nicht. Kratzbäume sind nämlich nicht grade klein…

Aber mir ist es egal. Denn ich weiß, dass meine Leben ohne meine Katze nicht so fröhlich wäre. Und dafür nehme ich die kleinen Einschränkungen gerne in Kauf!

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Hier findest Du weitere Beiträge von:

Keri-Chaotic: kerichaotic.jimdo.com
Michael: www.minimalimus-leben.de

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3 Kommentare

  1. chaoskaempferin sagt

    Hi Daniel,
    was das Plus an Lebensqualität angeht, die ein Haustier mit sich bringt, kann ich dir nur 100% zustimmen. Da bin ich auch gerne unminimalistisch.
    In meinem Fall kommt noch dazu, dass mein Hund mich zu dem eher minimalistischen Freizeitvergnügen des Spazieren gehens quasi zwingt 😉
    Ausgestattet ist meine Graunase allerdings echt minimalistisch. Nachdem du mich drauf gebracht hast, habe ich mal die Hundeausstattung gezäht: ich kimme tatsächlich mit insgesamt 11 Hundesachen in meinem Besitz aus. (Der Hund ist allerdings der Auffassung, ihm gehöre das ganze Haus nebst Garten) :-D.
    Liebe Grüße
    Astrid

    • Meine Lela ist ja auch hier die Chefin. Aber ich gestehe ihr auch sehr viel zu.
      Aber die meisten Denken besitze ich nur für sie. Mir würde eine reichen!! 😉

  2. Evelyne sagt

    Hallo lieber Daniel
    Seit meiner Kindheit begleiten mich Katzen, alle Freigänger. Die letzte wurde 20 Jahre alt. Ich hielt auch andere Tiere, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, sogar eine exotische Ameisenkolonie. Eine sehr bereichernde Zeit in meinem sesshaften Leben, die aber endgültig der Vergangenheit angehört, seit ich eine minimalistische digitale Nomadin bin, was mir so sehr gefällt, dass ich es für den Rest meines Lebens beibehalten möchte. Haustiere sind keine Option mehr für mich. Liebe Grüße aus der Schweiz, Evelyne

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