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Über den Wert einer Tätigkeit

„Mein Freunde, steh auf S & M,
Meine Freunde sind nicht grade verklemmt:
Sie bleiben tagelang Zuhaus’,
peitschen sich gegenseitig aus
und sie zerschneiden sich mit Glas.
Dürfen die das??“
Die Ärzte – Meine Freunde

Eigentlich sollte es mich als Psychologe in Ausbildung nicht weiter verwundern. Aber ich bin trotzdem immer wieder überrascht, wie leicht sich das Verhalten von Menschen vorhersagen lässt. Denn mein letzter Artikel schreit ja gradezu danach, mir zu erklären, warum das Spielen von Videospielen ja eine sowas von niedere Beschäftigung ist. Und natürlich ist dies auch geschehen.
Was aber in mir grundsätzlich die Frage aufwirft: Ist diese Art seine freie Zeit zu verbringen wirklich so verwerflich? Oder gibt es Tätigkeiten, die besonders verdienstvoll sind? Und wer bestimmt eigentlich über den Wert einer Tätigkeit?

Ein kleiner Sieg über den (irrationalen) Konsum

skyrimremasterWie ich ja bereits öfters erwähnt habe, zocke ich ab und zu mal gerne. Und der Herbst ist die Zeit, in der es wegen dem Vorweihnachtsgeschäfts ein Release nach dem Andere gibt. So auch dieses Jahr. Gerade treten wir in die heiße Phase der Veröffentlichungen ein.
Eigentlich halte ich mich von neuen Spielen, bis auf wenige Ausnahmen fern. Denn der Preisverfall ist in diesem Konsumbereich ziemlich drastisch und dazu gibt es einen florierenden Gebrauchtmarkt. Aber so zwei, drei Male im Jahr, werde auch ich von der gigantischen Werbemachniere auf bestimmte Games angefixt.

Über die Vorteile alter Technik

Im letzten Artikel habe ich angekündigt, dass ich mit „alten“ Dingen noch weitere Vorteile verbinde. Diese möchte ich in den folgenden Zeilen näher erläutern.

Während wir bis Mitte/Ende der 2000er Jahre zumeist ein Gerät für eine Aufgabe hatten, werden heute immer mehr Funktionen in ein Gerät gepresst.
Allen voran ist natürlich das Smartphone zu nennen. Mobiltelefone waren mal einfache mobile Telefone. Heute sind es vollwertige Computer mit Internetzugang, Fotokamera und Camcorder, Musik- und Videoabspielgerät, Spielekonsole, Taschenlampe und noch so vieles mehr. Mit TVs ist in den letzten 5 Jahren ähnliches passiert. Und zuletzt war es die Uhr, die vermeintlich smarte Funktionen erlernte.
Aber ich behaupte mittlerweile, dass es eher kontraproduktiv ist, Gerät zu nutzen, die viele Funktionen vereinen. Für mich sprechen folgende Argumente für Geräte, die nur wenige Funktionen ausüben:

Warum Altes nicht immer schlechter ist…

sony-walkman-mz-n510Im Sommer bin ich mehr durch Zufall auf das Thema Retro-Videospiele gestoßen. Aus Neugier besuchte ich die Retrobörse in Bochum Anfang September und war begeistert.

Es wurde eine Art Nostalgiegefühl in mir getriggert. Ausgelöst durch die vielen Konsolen und Spiele, die mich in meiner Kindheit umgaben. Allerdings dachte ich zu diesem Zeitpunkt, dass Retrogames und -konsolen ja verdammt teuer sein müssen. Dies wurde teilweise auch durch die Preise auf der Börse bestätigt.

Stand der Dinge – Oktober 2016

Lela-Katze

Meine Lela-Katze

Lang, lang ist es her. Mal wieder. Es kommt mir oft gar nicht so lang vor, aber meinen letzten Artikel hier habe ich noch vor dem Sommer geschrieben. Jetzt hat der Herbst Einzug gehalten und die Tage werden wieder kürzer anstatt länger.

Michael und ich haben uns bereits in der aktuellen Folge des Minimalismus-Podcasts drüber unterhalten, wie schwer die ganze Sache geworden ist. Damit meine ich nicht das Schreiben, sondern das Thema Minimalismus selbst. Wir sind bereits alte Hasen in dem Bereich, der Glanz und die Spannung des Neuen ist schon lange versiegt. Nicht, dass das Thema seinen Reiz verloren hat. Aber der Aktionismus des Anfangs fehlt natürlich.

Warum ich wieder gedruckte Bücher lese

gedruckte BücherIn den Anfängen dieses Blogs hatte ich noch keinen eReader. Alles, was ich gelesen habe, fand den Weg als gedruckte Bücher zu mir. Aber als dann die eReader eines großen Internetkaufhauses erschwinglich wurden, griff ich auch zu und war begeistert. Dazu habe ich auch hier im Blog schon ein paar Zeilen schrieben.

Bis heute habe ich meinen eReader fast täglich in der Hand. Er ist leicht (im Vergleich zu dicken Büchern), nimmt keinen Platz weg (im Gegensatz zu den vielen Büchern im Bücherregal), ist einfach zu bedienen und eröffnet mir den Zugang zur Welt der Selfpublisher.

Über den Tod und das Leben davor

Holzkreuz mit HerzVor einigen Tagen habe ich im Kino den Film „Der geilste Tag“ gesehen. Es handelt sich dabei um eine Komödie mit zwei todkranken Männern in den 30ern, die vor ihrem Tod noch ihren „geilsten Tag“ erleben wollen. Der Streifen ist trotz des ernsten Themas sehr fröhlich gehalten und hinterlässt auch eigentlich kein schlechtes Gefühl beim verlassen des Kinos.

Mich jedoch stimmt das Thema Tod immer sehr, sehr nachdenklich. So drehten sich schon während des Films meine Gedanken.
Ich denke, in unserer aktuelle Gesellschaft wird das Thema Krankheit, Streben und Tod allgemein sehr gut verdrängt. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema findet aus meiner Sicht nur sehr begrenzt statt.
Stattdessen lassen wir uns voll von unserem Alltag einnehmen und lenken uns mit Arbeit, Freizeitstress und Konsum wunderbar ab. Und vergessen so, die richtigen Fragen zu stellen.

Warum ich ein einfaches Leben führe

Villa am MeerAm 05. April postete ich auf meiner Facebook-Seite den Link zu einem Artikel von Marco, bei dem es darum gibt, warum er sich nicht vorstellen kann, Immobilien zu besitzen. Eine Leserin kommentierte diese Facebook-Post wie folgt:

„Dafür besitzen die Superreichen Trendmacher um so mehr Villen am Meer
und lachen über freiwillig Besitzlosen.“

Irgendwie wusste ich nicht, wie ich auf diesen Kommentar in ein paar kurzen Sätzen antworten sollte. Marco stellte sich dieser Aussage und schrieb darüber in seinem letzten Blogbeitrag.