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Lebe ich wirklich dort, wo ich leben will?

by dorena-wm /flickr.com

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Immer wieder denken wir über die Dinge und Verhältnisse in unserem Leben nach. Wohin wir in den Urlaub fahren sollen, wie wir uns ernähren, ob ich wirklich ein Auto brauche und vieles mehr?
Auffällig ist aber, dass die meisten Menschen sich nie so richtig Gedanken über den Ort machen, an dem sie leben. Es ist einfach, wie es ist.

Was ist Überfluss?

Überfluss

by assillo/flickr.com

Der Weg hin zu einem minimalistischem Leben beginnt mit der Frage, was genau denn im eigenen Leben Überfluss, beziehungsweise überflüssig ist.

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Überfluss

Meist besteht schon seit längerer Zeit eine gewisse Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben. Es muss nichts tiefgreifendes sein. Schon ein zu voller und unaufgeräumter Kleiderschrank kann die Ursache sein. Denn genau in diesen sichtbaren Manifestationen wird auf klare Weise der eigene Überfluss sichtbar.
Diese sichtbaren Dinge, lassen sich meist schnell beseitigen. Ein wenig Zeit und der Wille zum Ausmisten reicht meist aus und der erste Schritt in eine Zukunft mit Weniger ist getan.

Schöne neue Essenswelt

Bildschirmfoto 2015-09-24 um 16.23.47Eigentlich wollte ich nur irgendeine interessante Doku schauen, während ich etwas esse. Dabei stieß ich in der WDR-Mediathek auf die Doku „Schöne neue Essenswelt: Die Angst vor Weizen, Milch & Co.“. Und ich muss sagen, dass mich diese dann doch sehr zum Schmunzeln gebracht hat.

Kurz zum Inhalt: Es geht um die vielen Intoleranzen, die Menschen in der heutigen Zeit zu laktose- oder glutenfreien Lebensmitteln greifen lassen. Wobei nur ein kleiner Teil der Leute, die solche Produkte kaufen, wirklich von einer Intoleranz betroffen sind. Vielmehr geht es, wie bei viele anderen Ernährungskonzepten auch, einfach nur um ein (gutes) Gefühl, welches sich beim Essen einstellen soll. Auch der gegenwärtige Trend zu veganer Ernährung wird aufgegriffen.

wie ich blogge

by Gustavo da Cunha Pimenta/flickr.com

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Nachdem ich ja viele Reaktionen auf meinem Blogartikel zum meinem Neustart bekommen habe, möchte ich hier nochmal meinen „normalen“ Alltag beschreiben. Der Text zielte darauf ab zu zeigen, was sich so alles in einem halben Jahr ansammeln kann.
Der heutige Artikel soll zeigen, wie mein normaler Ablauf aussieht. Wie ich schreibe und wie ich mit den sozialen Netzwerken umgehe.

Vor langer Zeit habe ich mal diese Fragen zu dem Thema im Netz gefunden. Leider weiß ich die Quelle nicht mehr. Aber ich denke, sie sind gut um zu zeigen, wie ich am Blog arbeite.

All die kleinen, monatlichen Ausgaben

by Jason Tester Guerrilla Futures/flickr.com

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Wer kennt es nicht: Grade zum Monatsende fragt man sich immer wieder, wo denn das ganze Geld auf einmal hin ist.
Die Lösung ist meist ganz einfach: Es sind oft die vielen kleinen Ausgaben, die man so tätigt. Hier mal einen Kaffee, dort mal eine Zeitschrift, der Schokoriegel an der Tanke oder das neue Beautyprodukt aus der Drogerie. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und die werden Hersteller immer besser, uns all die Sachen ungewollt anzudrehen.

Ein halbes Jahr off und der schwere Weg zurück

by photosteve101/flickr.com

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Im Februar diesen Jahres hatte ich eine schwere Entscheidung zu treffen. Eine von mir nicht bedachte Konsequenz dieser Entscheidung war, dass ich eine sehr lange Zeit nicht mehr Online präsent sein würde. Ich wusste zwar nicht, dass es dann doch ein halbes Jahr werden würde, aber das war vermutlich auch gut so.

Ich war nicht komplett offline. Meine private Kommunikation und Medienangebote nahm ich weiterhin war. Aber ich verzichtete komplett auf das Lesen von Blogs. Auch meine in Pocket gespeicherten Artikel rührte ich nicht an. Twitter deinstallierte ich vom Smartphone, Facebook wurde auch nur noch privat genutzt. Und das ist sehr wenig.

Lang, lang…

Lang, lang ist es her, seitdem ich hier im Blog zuletzt etwas geschrieben habe. Vieles ist passiert und vieles hat sich geändert.

Doch meine Sichtweise auf den Minimalismus hat sich im letzten halben Jahr nicht verändert. Vielmehr war es so, dass ich irgendwie dem Kaffee auf hatte. Es fehlten die neuen Impulse. Immer wieder das gleiche und alles immer wieder aufwärmen ist nicht für mich.
In den letzten Monaten habe ich auch keine anderen Blogs gelesen, Twitter nicht mehr verfolgt. Irgendwie wurde mir alles zu viel. Und es hat vom wesentlichen abgelenkt. Den Ideen und dem Schreiben darüber. Denn das sind die wichtigen Punkte.
Zudem ging mir die Professionalisierung des Blog irgendwie auf den Keks. Ich habe nichts gegen Optimierung und Kommerzialisierung. Aber wie ich finde, leidet darunter immer die Authentizität eines Blog über Minimalismus. Ein Thema, um damit das große Geld zu machen ist es nicht und sollte es auch nicht werden.

Wie viel brauche ich wirklich?

Wie viel brauche ich wirklich? Diese Frage stellen wir uns alle irgendwann einmal. Spätestens wenn unsere Wohnungen und Keller so voll werden, dass es schwer ist, die Übersicht zu behalten. Dann stellt sich die Frage, was darf bleiben und was könnte weg?

Was wir wirklich brauchen

Grundsätzlich brauchen wir nicht viel materielles zum Leben. Wasser, Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung. Das ist das Nötigste.
Was danach kommt, dass sollte jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Oft wird Minimalisten nachgesagt, sie dürften nur 100 Teile besitzen. Aber das ist meiner Meinung nach Quatsch. Denn es lässt sich nicht an der Anzahl an Dingen messen, ob man ein einfaches Leben führt. Zuviel sollte es aber natürlich auch nicht sein.