Bewegung
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1. Türchen: Sport und Bewegung

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Puh… Das Thema für diesen ersten Dezember ist schon mal mehr oder weniger ein kleiner Schlag ins Gesicht. Denn vor einem Jahr war ich, was Sport angeht, sehr gut dabei. Nach mehreren Monaten Training konnte ich bereits wieder fast eine Stunde joggen und das ohne Schmerzen oder danach komplett k.o. zu sein. Aber wie das so ist: Ich ließ es schleifen…

In diesem Jahr beschränkte sich mein sportliches Verhalten auf Willensbekundungen und immer wieder kleinen Startversuchen.

Aber ich gelobe Besserung. Denn meinen Jahresurlaub, der immer im Dezember stattfindet, möchte ich dazu nutzen, alle zwei Tage zu laufen und an den anderen Tagen Übungen ohne Geräte auszuüben.

Grundsätzlich sind das auch die zwei Sportarten, die ich als sehr minimalistisch ansehe und die den ganzen Körper fit halten. Ich brauche nur ein paar Laufschuhe, entsprechende Kleidung und vielleicht noch eine Sportmatte. Das war es dann auch schon. Viel einfacher geht es nicht.

Dann wäre da nur noch das Problem mit der Motivation. Denn keine Zeit zu haben, ist immer nur eine Ausrede. Aktuell würg ich nicht mehr als eine halbe Stunde benötigen. Und die kann ich immer irgendwo freischaufeln. Jedoch sind meine weiteren Ausreden wirklich sehr kreativ…

Hier findet ihr den Beitrag von Frau DingDong und Michael. Und ich freue mich, dass auch die Sofaheldin einen Beitrag geschrieben hat!

Treibt Ihr regelmäßig Sport? Welche Sportarten sind Eurer Meinung nach noch minimalistisch? Und wie haltet Ihr Euch motiviert?

 

15 Kommentare

  1. Moin Daniel!

    Als hätte ich geahnt, dass mir das erste Türchen meines minimalistischen Adventskalenders genau dieses Thema beschert, habe ich mich gestern das erste Mal seit einer Ewigkeit wieder zum Joggen aufgerafft!

    Ich finde alles, was mit dieser Art von Bewegung zu tun hat, einfach perfekt minimalistisch: Gehmeditation, Spazierengehen, Wandern, Walken, Joggen.

    Man braucht nur verhältnismässig wenig Ausstattung und die, die man benötigt, hält sehr lange (wie z. B. Wanderschuhe). Man kann sich bei der Ausübung in Achtsamkeit üben. Man verhält sich umweltfreundlich.

    Mit der Motivation, das ist auch bei mir so eine Sache. Ich bin am Überlegen, ob ich für die Zeit zwischen den Jahren einen Laufpartner suche.

    Deine Übungen ohne Geräte würden mich interessieren. Ich bin dabei, mir die 5 Tibeter zu erarbeiten, Ziel sind 21 Wiederholungen pro Übung. Ein Physiotherapeut sagte einmal zu mir, die 5 Tibeter seien das perfekte Rücken-Trainingsprogramm und ich kann nur zustimmen!

    Herzlich, die Frau Momo

  2. Hallo,

    eigentlich habe ich in den letzten Jahren eher unregelmäßig Kampfsport und Cardio gemacht. Seit einem Jahr bin ich nun Bogenschütze und renne mit Pfeil und Bogen regelmäßig über unseren 3D-Parcours in Wuppertal. Aber dadurch wirklich Pfunde zu verlieren oder die Gesamtfitness zu verbessern, ist eher nur bedingt möglich.

    Nach der Arbeit dann noch mehr zu tun als noch ein Stündchen mit dem Hund spazieren zu gehen, ist oft nicht drin. Seit einiger Zeit mache ich aber immer gerne über den Tag verteilt Tabata-Workouts. Diese Hochintensiv-Intervall-Trainings dauern vier Minuten. Man macht insgesamt 8 Übungen immer 20 Sekunden Belastung und 10 Sekunden Pause. Hier kann man Körpergewichtsübungen, Kugelhantel oder Stretching Workouts nutzen.

    Mehrere dieser Tabata-Workouts kann man auch hintereinander setzen und sich total verausgaben. Hier ist mir gerade eine Neuerscheinung ins Haus geflatter, die mich enorm motiviert und mir eine Fülle neuer Übungen bietet: „Bear Grylls – Fit mit Bear Grylls“.

    Toll finde ich, dass ich das alles in einem zeitlich überschaubaren Rahmen und mit einfachen Mitteln regelmäßig umsetzen kann. Den inneren Schweinehund muss ich zwar immer noch überwinden, aber für 4 bis 30 Minuten geht das schon ganz gut. Dies ist einfacher, als sich für einen Lauf von 60 Minuten oder fürs Fitness-Studio zu motivieren.

    Wenn ich mal keine Lust habe, mache ich halt nur ein Tabata-Intervall. Hier kommt die Lust weiterzumachen dann in der Übung selber und ich mache einfach so lange weiter bis ich keinen Bock mehr habe oder einfach nur noch fertig bin.

    Viele Grüße

    Björn

    • Hallo Björn. Ich bin ein Freund von solch keinen, aber intensiven Übungen. Die kann man auch gut mal zwischendurch machen. Lieder mache ich dann aber Übungen ohne irgendwelches Zubehör. Einfach, weil ich dann von nichts abhängig bin. Da kommt in den nächsten Tage auch ein neues Buch auf dem Markt, dass ich mir schon vorbestellt habe. Vielleich hebt das ja meine Motivation…

  3. Hallo Daniel,

    mit dem Thema hast du mich jetzt überrascht!

    Motivation, ich weiß nicht, ich bin eh motiviert. Nur andere Dinge motivieren mich halt noch viel mehr! (Internetsurfen, Meisen am Fenster beobachten, Fremdsprachen lernen …)

    Früher habe ich für jeden Tag, an dem ich Sport gemacht habe, einen herzigen Stempel in den Kalender gedrückt. (Belohnungsmotivationssystem, wie in der Volksschule 😉
    Irgendwann waren da so viele Stempel, dass es dann uninteressant wurde, zu stempeln. (du schreibst: es schleifen lassen)

    Jetzt werde ich den Spieß umdrehen: ich lege vorab fest, an welchen Tagen ich Sport mache, dann muss ich mich auch daran halten. Bei mir ist es v.a. Gymnastik für den Bewegungsapparat, 6 Übungen, die mich nicht wirklich ins Schwitzen bringen.

    Termine mit sich selbst ausmachen, davon liest man eh immer wieder, nicht?
    Unschlüssig bin ich wegen der Tageszeit. Vor dem Essen? Abends? Morgens?

    Wie hältst du es? Da du es im Urlaub machst, scheint es bei dir auch am Tageszeitmanagement zu liegen. Dass einfach zu wenig Zeit da ist?

    liebe Grüße,
    Paula

    • Ich würde es am liebsten so machen, dass ich direkt nach der Abrbeit die Laufschuhe anziehe und dann einfach loslaufe. Keine großen Gedanken drum machen. Aber irgendwas passiert dann immer. Z.B. bekomme ich auf dem Heimweg hunger. Dann muss ich ja was Essen und mit vollem Magen läuft es sich schlecht… Oder ich bin einfach zu spät Zuhause.
      Den Urlaub werde ich dazu nutzen, damit ich mich wieder dran gewöhne und nach dem Laufen nicht zu kaputt bin und mich mit dem Muskelkater auseinandersetzen kann… =P

      • Chris sagt

        warum nichts das angenehme mit dem nützlichen verbinden und mit dem Rad zur Arbeit fahren oder zumindest eine Teilstrecke je nach Entfernung.
        Ich selbst habe dieses Jahr wieder mit dem Klettern angefangen und für die Ausdauer Spiele ich alle 14 Tage Beach Volleyball. Mehr ist momentan zeitlich nicht drin.
        Ansonsten empfehle ich mal den Fitness-Podcast http://paulkliks.com/nackt-gut-aussehen-der-fitness-podcast/

  4. Hallo Daniel,

    super Thema. Dieses Jahr ist mein Sportjahr gewesen. Früher war ich immer der unsportliche Typ und konnte nicht verstehen, warum andere Menschen freiwillig Sport getrieben haben. Nach einer Challenge im letzten Sommer (2013) war mein Ehrgeiz jedoch geweckt, sodass ich schon kurz nach dem Jahresanfang in meine Laufschuhe geschlüpft bin. Seitdem gehören Laufen und Yoga für mich irgendwie dazu, auch wenn ich im November bedingt durch mangelnde Winterlaufkleidung mein Training eingestellt habe. Nächstes Jahr will ich mich an 10km als Saisonziel versuchen.

    Entscheidend war neben einem festen Saisonziel für mich vor allem die Tatsache, dass ich einen festen Laufzeitpunkt in meinem Alltag gefunden habe und das Laufen so zu einem Teil meiner Tagesroutine machen konnte.

    Liebe Grüße, Svenja

    • Hallo Svenja!

      Yoga würde ich auch gerne machen. Hatte mich auch für Anfang diesen Jahres für einen Kurs gemeldet, konnte diesen aber nicht antreten, weil ich schon die ersten 2 Termine gefehlt hätte. Das wäre nicht so ein toller Start gewesen. Ich sollte es für das nächste Jahr wirklich in Angriff nehmen. Gehst du in ein Studio oder hast dir das alleine beigebracht??

  5. Hi Daniel,
    ich bin ja sooooo froh, dass ich nicht die einzige bin, die so sehr mit dem Sport hadert. Früher, als ich noch arbeiten konnte, ohne Öffnungszeiten aufrecht erhalten zu müssen, mit Gleitzeit usw. war das Thema Sport überhaupt kein Problem.
    Jetzt dafür umso mehr. Studenten, Hausfrauen und Selbstständige haben es da vermutlich leichter, als jemand in einem 9-to-5 Job. Trotzdem habe ich mir jetzt überlegt, dass ich meine sportlichen Betätigung erstmal am Wochenende einbaue und mich dann langsam ran taste, auch mal Kurse nach der Arbeit zu besuchen. PUH! mal sehen… 😀

    dir auf jeden Fall viel Erfolg und Durchhaltevermögen!

  6. Eieiei, ich habe die letzten Tage verpasst, meine Türchen zu öffnen. 😉

    Bewegung ist mir sehr wichtig, weshalb ich versuche, jede Woche mindestens zwei Mal rennen zu gehen. Und es gehört zu meinem Morgenritual, ein paar Übungen ohne Geräte zu machen. Außerdem versuche ich, so viele Wege wie möglich mit Fuß und Fahrrad zurückzulegen. Auf diese Weise bewege ich mich an der frischen Luft, ohne wirklich zusätzliche Zeit zu benötigen.

    Das klingt zwar schon nach viel, aber vor allem in stressigen Zeiten gehen meine Renneinheiten etwas unter. Dabei ist es gerade dann so wichtig, einen Ausgleich zu haben, finde ich. Von daher ist da bei mir auf jeden Fall noch Luft nach oben. 😉

    Herzlicher Gruß,
    Philipp

  7. Ich bin generell eher unsportlich und habe eine Tendenz zum Untergewicht. 2014 habe ich begonnen als jemand, dem manchmal schon schwindelig wird, wenn er zu schnell die Treppe hoch gelaufen ist. Beendet habe ich das Jahr mit meinem persönlichem Höchstrekord an Klimmzügen, Liegestützen und auch was meine Ausdauer angeht sieht es nicht schlecht aus (bei letzterem habe ich keine Vergleichszahlen von damals™).

    Das meiste habe ich meinem neuen Hobby, dem Longboard zu verdanken, und ansonsten kann ich die App Seven (https://itunes.apple.com/de/app/7-minuten-training-seven-mit/id650276551) sehr empfehlen. So etwas gibts auch für den Browser (http://www.7-min.com/). Und weil’s nur 7 Minuten dauert, werden die Ausreden knapp, falls man sich mal davor drücken will. Und zur minimalistischen Lebenseinstellung passt Seven ja auch super 🙂

    • Diese 7 Minuten Geschichte ist wirklich nicht verkehrt. Gestern mal getestet und heute schon Muskelkater. Werde da mal dran bleiben. Danke für den Tipp!

  8. Gabita sagt

    Hallo Daniel..Vor 9 Jahren habe ich mein Auto abgeschafft und ich bin konsequent aufs Rad nebst ÖPNV umgestiegen.Das funktioniert hervorragend.Egal,wo meine Arbeitsplätze jeweils waren und wohin ich wirklich musste.Der innere Schweinehund hat seitdem nix mehr zu sagen..egal zu welcher Jahreszeit.Natürlich gibt es..besonders im Winter-
    die `DurchhängerTage´,an denen mir notwendige körperliche Bewegung schwerer fällt.Aber das rächt sich sofort mit Knochen-+MuskelSteife.Ein paar kurze gymnastische Übungen,schon vorm Aufstehen aus dem Bett,schmieren allle Gelenke.Einfacher gehts nicht fit zu bleiben.
    Gruß Gabita

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