Psychologie
Kommentare 2

5. Türchen: Selbstakzeptanz und Selbstwert

AdventskalenerlogoHeute soll es im Adventskalender einmal um die Wahrnehmung des eigenen Selbst gehen. Jeder wird Zeiten des Zweifels über sich selbst und sein Leben kennen. Und auch wird mit Sicherheit schon jeder einmal über seinen eigenen Körper gemeckert haben.

Aber ist das wirklich notwendig?

Ich für meinen Teil habe in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Denn hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich in eine Sauna gehen werde … nackt und so …, dann hätte ich diese Person für verrückt erklärt. Aber ich bin dieses Jahr zum ersten Mal in einer Sauna gewesen. Natürlich war es anfangs sehr ungewohnt und ein bisschen geschämt habe ich mich auch. Aber das verging schnell, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Heute bewege ich mich einfach so durch die Saunalandschaften, war sogar mit Freunden dort.

Aber heißt das, dass ich keine Kritik an mir übe?

Das heißt es nicht. Ich habe auch oft meine Zweifel. Und ich frage mich auch oft, ob ich denn so genüge, wie ich bin. Doch ich denke, dass genau diese Gedanken nicht dazu führen, ein besserer Mensch zu werden. Ganz im Gegenteil!

Es sind die wohlwollenden Gedanken, die uns in unserem Tun bestärken, und so beflügeln und motivieren. Solche Gedanken helfen uns wirklich weiter. So wird der Selbstwert gestärkt, was nur von Vorteil sein kann.

Deswegen frage ich mich auch regelmäßig abends, was ich denn am heutigen Tag alles erreicht und geschafft habe. Und auch, was ich für schöne Momente gehabt habe. So halte ich mir nicht mein Schwächen, sondern meine positiven Dinge vor Augen und kann so daran wachsen.

Hier findet ihr den Beitrag von Frau DingDong und Michael.

Wie siehst Du Dich selbst? Wie findest Du die positiven Seiten an dir heraus? Kennst du andere Übungen, um den Selbstwert zu stärken?

2 Kommentare

  1. Lieber Daniel,

    vielen Dank für den tollen Beitrag. Ja, oft ist es wirklich nicht so leicht, den eigenen Selbstwert zu erkennen. Ich mache das genauso wie du und schreibe jeden Morgen nach dem Aufstehen 5 Dinge auf, die ich an mir schön finde und abends 10 Sachen, die richtig gut gelaufen sind und die mich erfreut haben. So trainiere ich, auf das Positive im Leben zu fokussieren.

    Liebe Grüsse,
    Carina

    • Hallo Carina, genau um diesen Fokus auf das positive geht es ja. Und mit der Zeit lernt man, diese Dineg viel einfacher zu erkennen. Vielen Dank für deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.