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7. Türchen: Smartphone- und Social-Media-Nutzung

AdventskalenerlogoDas ich mein Smartphone durchaus jedes Jahr ersetze habe ich ja bereits gebeichtet. Nun kommt die Bekenntnis, dass es mein meistbenutzter Gegenstand ist. Nicht, weil ich die ganze Zeit in irgendwelchen sozialen Netzen verbringe oder ständig irgendwie kommunizieren muss. Vielmehr ist meine Smartphonenutzung sehr differenziert. Ich schaue mit dem Teil schnell mal was im Internet nach, recherchiere, schaue meine Mails auf diversen Seiten nach, höre Musik, Podcast, Hörbücher, mache Notizen, verwalte Listen, schieße Fotos, lasse mich navigiere, verwalte meine Blogs und mache noch eine ganze Menge mehr.

Mein Umgang mit Social Media ist das schon verhaltener: Ja, ich habe einen privaten Account bei Facebook, dass ist dann aber auch eigentlich schon alles. Twitter und Instagram nutze ich mehr oder weniger nur im Bloggerkontext und das auch nur sehr unregelmäßig. Ich vergesse es schlicht einfach da jeden Tag reinzuschauen und grade bei Twitter kommen dann sooo viele Nachrichten zusammen, die ich gar nicht mehr verarbeiten kann. Soo viele neue Links, Texte, Video, Bilder… Es ist einfach zu viel. Mut zur Lücke. Obwohl ich den Austausch über Twitter echt gerne mag. Diese Überforderung ist es auch, warum ich nicht höflicherweise jedem folge, der mir folgt. Ich folge nur sehr wenigen Leuten, um die Nachrichten und auch den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten.

Ganz anders sieht es da mit meinem Reader aus. Die Blogs, denen ich folge werden immer mehr und in den letzten Wochen hatte ich keine große Zeit und Lust, mich durch den Reader zu lesen. Es ist auch hier wieder zuviel geworden. Und ich denke, da hilft nur ein Kahlschlag: Alles ungelesen auf gelesen setzen. Auch, wenn ich dabei so viele tolle Texte und Gedanken übergehen werde. Die Alternative wäre, mir einige Stunden Zeit zu nehmen und mich da durch zu arbeiten. Mal sehen… Ich habe ja jetzt Urlaub…

Wie nutzt Ihr Euer Smartphone? Oder habt Ihr gar keines? Welche sozialen Netzwerke nutzt Ihr wie? Und wie organisiert Ihr die vielen Blogs?

6 Kommentare

  1. Annick sagt

    Ich halte es ähnlich mit den sozialen Medien: Facebook wird jeden Tag angeguckt (und durchaus mehrmals) und für die mögliche Karriere gibt es LinkedIn. Dort bin ich allerdings kaum aktiv. Daneben gucke ich viele Youtubevideos, diskutiere aber kaum. Aktiv bin ich weiter in 2 Foren und ich konsumiere mehrere Blogs meist als stille Leserin.

    Mein Handy wird durchschnittlich alle 2 Jahre ersetzt. Während den Ferien bin ich aur Prinzip offline und und lese auch keine Zeitungen.

    Ich nutze auch keine Pushnachrichten oder ähnliches. Mein Handy ist durchaus einige Stunden still oder bleibt auch mal zu Hause.

    • Das mit den Nachrichten finde ich spannend! Bei mir ist es so, dass ich Nachrichten eigentlich nur durch das Radio mitbekommen. Ich höre immer WDR5, uf dem eigentlich kaum Musik läuft, sondern die ganze Zeit nur geredet wird. Da bekomme ich dann alles wichtige so nebenbei bei der Arbeit mit. Aber aktuell, und ach während des Urlaubs, höre ich gar kein Radio. So weiß ich gar nicht mehr, was draußen los ist. Und immer wieder stelle ich fest, dass es auch gar nicht weiter schlimm ist. Die wichtigen Ereignisse werde mich auch so erreichen…

  2. Wow, wie spannend dieser Adventskalender doch ist. Ein Thema und immer so viele unterschiedliche Aspekte, wie ein minimalistischer Umgang damit sein kann.
    Denn wenn man zuerst liest, dass du das Handy regelmäßig austauscht, kann man das ja in erster Linie nicht als Minimalismus bezeichnen. Deinen Umgang mit dem Smartphone dagegen aber schon. Das ist ja so ähnlich wie bei Michael.
    Ich wiederrum sehe das Smartphone eher als Spielkram und nutze es hauptsächlich für soziale Medien (instagram, twitter und pinterest) weil ich abends nochmal zu faul bin da extra nachzuschauen. Blogs lese ich gar keine über das Smartphone. Ich benutze nicht mal einen Feedreader. Sollte ich aber vielleicht mal tun…mmh…

  3. Facebook und Smartphone nutze ich nicht, verfolge aber ziemlich viele Blogs. Da abonniere ich die Blogs, die mich interessieren, damit ich nicht zwischendurch immer wieder nachschaue, ob es einen neuen Beitrag gibt. 🙂 Das funktioniert eigentlich ganz gut.

    Gruß,
    Philipp

  4. Smartphone und Handy: Ein schönes Thema, welches für viele Menschen jedoch mittlerweile zu einem echten Kernproblem des Alltags geworden ist. Es ist doch nun mal so, dass kaum einer mehr sein Handy und / oder Smartphone mehr missen möchte. Das kann man täglich sehen, wenn man unterwegs ist, wie unheimlich wichtig so ein Gerät ist.

    Ich nutze keines der beiden Geräte und ernte stets ungläubige Blicke. Warum muss ich mit so nem Minicomputer ins Internet gehen. Dafür habe ich Zuhause einen PC stehen und ich kann dort nach Belieben Zuhause reinschauen und NICHT den ganzen lieben langen Tag über. Keine Notizen, keine Netzwerke, keine Musik und unterwegs auch keine Mails. Letztere nutze ich Zuhause, wenn ich nachsehe, so 2-3 Mal am Tag und dann ist es gut. Nein, nicht immer erreichbar sein. Wozu und für wen? Ein schlichtes Telefon Zuhause reciht aus! Wenn ich Radiohören möchte, so nutze ich ein solches Gerät, welches bei mir Zuhause steht.

    Kein Ersatz jedes Jahr, kein Lästiges Rumschleppen eines schnell kaputtbaren Displays und vor allem Ruhe die meiste Zeit des Tages. Die wenigsten brauchen solch ein Gerät, doch die meisten tun sich die Nutzung freiwillig an. ich stelle mir vor, dass die Gleichen überall und dauernd mit einer 2,o Literflasche Coca-Cola rumlaufen. Das wäre nichts Anderes. Auch hier hätte der Werbeeffekt gesiegt. By the way: Der ganze Mist kostet doch auch noch ordentlich Geld. Schmeisst Eure Handys weg und merkt endlich, dass man diese nicht braucht!!

    • Danke für deine Sichtweise, Gypsy!
      Ich kann jeden verstehen, der sich nicht mit den vielen Kommuniukationsmöglichkeiten abschießen will. Meine Mails kommen z.B. auch nicht auf das Telefon gepusht, sondern ich muss diese selbst “abholen”. Und ich habe es auch so gut wie immer auf lautlos. So kann man sich trotz eines solchen Gerätes schon etwas abschotten.
      Auf der anderen Seite merke ich aber auch, dass ein fehlen eines solchen Gerätes die Kommunikation schon etwas beschränkt. Ich habe diverse Freunde, die kein WhatsApp oder gar ein Handy haben. Diese zu erreichen ist gar nicht mal so einfach. Und ab und an auch frustrierend. Aber bis jetzt ist niemand dran gestorben… =P

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