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gelesen: “Digitale Depression – Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern”

Bei einem meiner letzten Besuche der örtlichen Bücherei viel mir in dem Regal der Neuerscheinungen das Buch “Digitale Depression – Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern” von Sarah Diefenbach und Daniel Ullrich* auf. Und natürlich habe ich es direkt mitgenommen.

Das Thema Smartphonenutzung und auch das Internet als solches waren ja bereits öfter Themen dieses Blogs. Und das all die neuen Möglichkeiten die uns diese Technologien eröffnen nicht immer nur positiven Nutzen bringen dürften auch jedem bekannt sein. Grade deswegen fand ich das Thema des Buches sehr interessant.

Warum ich wieder gedruckte Bücher lese

gedruckte BücherIn den Anfängen dieses Blogs hatte ich noch keinen eReader. Alles, was ich gelesen habe, fand den Weg als gedruckte Bücher zu mir. Aber als dann die eReader eines großen Internetkaufhauses erschwinglich wurden, griff ich auch zu und war begeistert. Dazu habe ich auch hier im Blog schon ein paar Zeilen schrieben.

Bis heute habe ich meinen eReader fast täglich in der Hand. Er ist leicht (im Vergleich zu dicken Büchern), nimmt keinen Platz weg (im Gegensatz zu den vielen Büchern im Bücherregal), ist einfach zu bedienen und eröffnet mir den Zugang zur Welt der Selfpublisher.

Über das Lesen

Buch auf Tisch

by Martin Fisch / flickr.com

Vor einigen Wochen dachte ich noch, dass ich eine Lese- und Rechtschreibschwäche hätte. Dies beeinträchtigte mein Leseleben seitdem ich denken kann. In der Schule war das Lesen für mich immer ein Graus und ich quälte mich durch die zu bearbeitende Literatur.

Heute hätte ich es vermutlich leichter. Das Internet in der heutigen Form gab es nicht und damit auch nicht hunderte Zusammenfassungen. Hörbücher kamen ebenso erst zum Ende meiner Schullaufbahn auf. Diese veränderten meine Lesegewohnheiten.

Danke & Minimalismus-Stammtisch NRW/Ruhrgebiet

Vielen Dank an alle, die an meiner kleinen Umfrage aus dem letzten Post teilgenommen haben. Ein bisschen überrascht war ich schon, dass Ausmisttipps immer noch so gefragt sind. Ich dachte, dass das Thema im Grunde abgefrühstückt wäre. Aber so werde ich sicherlich mal wieder den ein oder anderen Artikel zum Thema verfassen.

Daneben erreichte mich in der letzten Woche die Frage nach empfehlenswerten Büchern zum Thema “Minimalismus”. Diese habe ich bereits Anfang 2013 im Bücherregal zusammengefasst. Dieses habe ich mal wieder auf den aktuellen Stand gebracht und ach ein bisschen bebildert.

Ist es mir meine Zeit wert?

Eine meine größten Baustellen und das schon über Jahre ist meine Überforderung, was den allgemeinen Medienkonsum angeht. Dies habe ich auch im Blog immer wieder beschrieben. Ich weiß oft nicht wirklich, wo mir der Kopf steht, weil all die Medien einfach zu viel werden. Gerne würde ich alles Lesen, Sehen oder Hören, was mich interessiert. Und das ist eine ganze Menge.
Schon oft habe ich mich an Lösungen versucht, bin dann aber doch immer wieder gescheitert. Mit der Zeit wuchsen die (Warte-)Listen immer weiter an. Und trotzdem bin ich weiterhin auf der Suche nach Abhilfe.

100

Seit nun mittlerweile drei Jahren schreibe auf diesem Blog über Minimalismus und ein einfacheres Leben. Dabei sind bis zum heutigen Tag 100 Posts zusammengekommen. Und es sind viele Ideen, Aktionen und Sichtweisen in die einzelnen Texten eingeflossen.

Da sich aber nun mal fast niemand die Mühe macht, einen Blog von Anfang an zu lesen, habe ich mich in den letzten Wochen einmal hingesetzt und alle wichtigen Artikel in einem eBook zusammengefasst. Denn so gut ein Blog auch durch das Abonnieren des RSS-Feeds für die regelmäßige Verbreitung von Texten gut ist, so unhandlich ist das Nachlesen von Anfang an. Auch haben sich viele Texte im Laufe der Zeit überholt oder sind nicht mehr allzu relevant.

Zitat

“Ziel der Werbung ist es, den Betrachter ein klein wenig unzufrieden mit seinem gegenwärtigen Leben zu machen. Nicht mit dem Leben der Gesellschaft insgesamt, sondern mit seinem eigenen. Sie unterstellt, dass der Betrachter ein besseres Dasein haben wird, wenn er erwirbt, was sie anbietet. Sie zeigt ihm eine verbesserte Alternative zu dem, was er ist …

Jede Werbung arbeitet mit Ängsten. Die Summe von allem ist Geld, und Geld zu bekommen heißt, die Ängste zu überwinden. Andersherum betrachtet: Die Werbung spielt mit der Angst, dass man nichts ist, wenn man nichts hat.”

Zitat

„Wir müssen uns entscheiden, damit fängt alle Pädagogik an. Wollen wir eine Homepage-Öffentlichkeit, in der jeder sich an jeden wendet und sich in die Folgelosigkeit einübt, in das Nicht-verantworten-Müssen dessen, was man in die Welt gesetzt hat? Wollen wir die ständige Beschleunigung, die fortgesetzte Entsinnlichung, die Preisgabe der Unmittelbarkeit, multa statt multum? Wollen wir digitale Vernetzung mit mehr Unbekannten statt Verbindung und Auseinandersetzung mit denen, die uns angehen und die wir angehen? Wollen wir das … Untergehen der Aufmerksamkeit im großen Geräusch und der ständigen Überblendung? Wollen wir die Zunahme von Schein, die Verdrängung der erfahrbaren Wirklichkeit durch die virtuelle, des Kostbaren und Widerständigen durch das Verfügbare und Geläufige … Mit diesen weder rhetorischen noch ironischen Fragen sind nicht die neuen Medien angeklagt, sondern unsere Willenlosigkeit, unser Zauberlehrlingsübermut, unser Opportunismus und unsere in ihm gründende Unfähigkeit zu erziehen?“

Die Datenfresser

Gestern wurde ein Urteil des Landgerichts Frankfurt an mich herangetragen, welches darauf abziehlt, dass ich als Webseitenbetreiber auf sämtliche Trackingmaßnahmen explizit hinweisen muss. Tracking heißt für diese Seite und die meisten anderen Blogs, aus reinem interesse die Besucherzahlen zu messen. Um dies nun weiter rechtmäßig tun zu dürfen, würde ein Hinweis im Impressum dazu nicht mehr ausrechen. Ich hätte nun die Möglichkeit auf der Startseite präsent darauf hinzuweisen oder meine Leser mit einem Pop-Up-Fenster zu belästigen. Beides will ich nicht, denn es würde die Optik bzw. die Einfachheit dieser Webseite beschädigen, wie ich finde. Also habe ich das von mir selbst betriebene Tool „Piwik“ aus dieser Seite entfernt. Piwik ist im Vergleich zu anderen Trackingtools deshalb besonders freundlich, weil die anonymisiert erhobenen Daten auf der eigenen Seite, alos dem eigene Server verbleiben und nicht wie üblich an Google & Co. übermittel werden, wo niemand weiß, was noch alles mit den Daten angestellt wird. Naja…