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Überforderung – Update

Vor ein paar Woche habe ich mich dazu entschlossen, die mediale Überforderung etwas einzudämmen. Dies hab ich in den letzten Wochen auch getan. Hier mal ein kleine Übersicht, wie es aktuell aussieht:

–          Meine Podcastliste besteht mittlerweile aus nur noch aus 10 verschiedenen Podcast. Durch die Verkleinerung der Liste habe ich jetzt mehr Zeit, wieder mal Musik oder ein Hörbuch zu hören.

–          Die gesammelten Werke der aus der Bücherei ausgeliehenen Bücher und Filme habe ich schon vor etwa einem Monat geschlossen zurück gegeben. Allein ein Buch hatte ich behalten.

Überforderung

In den letzten Wochen hat die mediale Überforderung sich wieder einmal einen Weg in mein reales Leben gefunden. Und nun ist es für mich an der Zeit mal wieder einen Strich zu ziehen und bei null anzufangen.

“Leider” bin ich ein Mensch, der sich nur schwer entscheiden kann. Die Tatsache, dass ich mich für fast alles interessiere, macht es mir auch nicht grade leicht. So kommen schnell viele Bücher und Videos, MP3 und Spielchen zusammen, die ich “mal gesehen haben will”. Aber es ist viel zu viel.

SmartPhone

Tja… Eigentlich hatte ich diesen Text schon fast fertig. Dann ist mir gestern mein 2,5 Jahre altes Smartphone über die Klippe gesprungen. Aber die Gedanken möchte ich trotzdem nicht versanden lassen.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich ein Smartphone bekommen, welches ich mir bis dahin nicht leisten wollte. Klar, es war schick und toll, aber den Preis fand und finde ich echt etwas übertrieben. Aber gefreut habe ich mich trotzdem drüber. Diese ganze Apps-Geschichte war mir jedoch nicht neu. Ich besaß das erste Telefon auf dem Java lief und war auch ganz vorne dabei als Symbian ans Betriebssystem Anfang der 2000er startete. Spielkind halt. Aber ich merkte auch, dass ich Telefone, die sich durch Funktionen erweitern ließen, länger benutzte. Und mit dem letzten Smartphone war ich an einer guten Quelle und vermisste bis zum Ende (kaum) etwas.

Rückblick und Ausblick 10/11

Im letzten Monat war ich leider viel zu abgelenkt. Dafür habe ich es geschafft, bis auf drei Ausnahmen, kein FastFood zu verspeisen. Ausnahme Eins war eine Krakauer auf dem Trödel, bei der mir erst zwei Tage später auffiel, dass ich diese eigentlich gar nicht hatte Essen “wollen”. Ausnahme Zwei war ein Heißhunger auf Kroketten und Nummer Drei ein Fischteller mit Pommes am Norddeich (Muss man bei einem Tag am Meer auch Fisch essen??). Leider führte diese Challenge nicht zu dem erhofften Verzehr von mehr Gutem, jedoch zu einer Abneigung schon Schlechtem. Hat schon mal jemand beim Pommes essen auf den Geschmack geachtet?? Schmeckt widerlich nach Fritteusenfett und sonst nix. Da bleib ich doch lieber bei den selbstgemachten Pommes. Kartoffeln, Olivenöl, Gewürze und nen Backofen. Fertig.

zwei Fragen (1)

In den letzten Wochen habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema „Konsum“ gemacht. Das meiste ist ja bekannt:

Wir konsumieren zu viel , zu schnell und ohne größere Notwendigkeit. Dabei verschwenden wir zu viele Ressourcen, welche oft aus fragwürdigen Quellen stammen, durch unfairen Handel und/oder ausbeuterische Methoden auffallen. Teilen wollen wir unsere Besitztümer natürlich nur ungern mit Anderen.

So lässt sich das ganze Thema und die Kritik kurz zusammenfassen. Nun drängten sich mir aber zwei Fragen auf, die ich nicht ohne größere Denkanstreungen zu beantworten wusste und über die ich mir weiterhin den Kopf zerbreche. Eine Denksportaufgabe, sozusagen.

Küchenhilfe

Wie viele Tassen besitzt Du? Und wie viele Löffel?

Vor einigen Monaten bin ich einmal durch meine Küchenschränke gewirbelt und habe alles, was ich nicht regelmäßig brauche, fein säuberlich in eine Kiste verpackt. Übrig geblieben sind von den meisten Gegenständen nur ein oder zwei Stück. Ich benutze derzeit nur einen tiefen, einen flachen und einen kleinen Teller, ein Glas, eine Tasse, einen Topf, eine Pfanne, ein Sieb,  je zwei Messer, Gabeln, Löffel, kleine Löffel oder Pitamesser.

Erstaunlich, wie leer und aufgeräumt die Küchenschränke auf einmal sind. Und das Spülen geht auf einmal ratz-fatz. Und sollte ich wirklich mal etwas brauchen oder etwas kaputt gehen, so komme ich schnell an die anderen Teile ran. Kleine Maßnahme, sehr große Wirkung!

Wellen

Wenn es ums Ausmisten des eigenen Besitzes geht, scheint die gängigste Methode unter uns Minimalisten zugleich auch die radikalste zu sein: Das komplette Entfernen aller Gegenstände, gefolgt von dem bewussten zurücklegen, wenn es gebraucht wird. Zugegebenermaßen eine sehr gute Idee.

Leider funktioniert dies für mich nur auf kleinen Flächen, wie Tischen oder der Küchenablagen. Erst am Wochenende bin ich wieder an so manchen Aufbewahrungsorten gescheitert, wie beispielsweise dem Kleiderschrank.

Schon vor Monaten bin ich diesen durchgegangen und haben zwei Tüten voll mit Klamotten zur Altkleidersammlung gebracht. Und erst gestern bin ich nochmals durch den gleichen Schrank gegangen. Wieder kam ein Rucksack voll Kleidung zusammen, der weg konnte.