Minimalismus
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Abbruch

In der letzten Woche hab es hier keine neuen Texte. Doch eine erneute Auszeit soll es nicht geben. Vielmehr bin ich, aufgrund eines motivierenden Tweets vom rauhen Stein an eine Aufgabe herangegangen, die mir schon zu lange auf der Seele lag.

In meinen Wohnzimmer gab es ein verputztes Ytong-Regal, was mir aber den ganzen Raum verstellte. Da ich aber Ende des Monats die Couch von meinen Eltern übernehme, musste ich etwas Platz schaffen, um diese vernünftig stellen zu können. Dazu musste das Regal entfernt, die Wand komplett vom Strukturputz gesäubert und zum Schluss noch Tapeten an die Wand gekleistert werden. Dienstagnachmittag machte ich mich an die Arbeit und Freitagabend war die Tapete dann endlich an der Wand.

Diese ganze Aktion schob ich eigentlich schon Jahre vor mir her, weil ich nicht wusste, was alles zu tun ist, um die Wand zu tapezieren. Ich war unsicher, ob ich die Aktion alleine hinbekommen würde und wie die Wand unter dem Putz aussehen würde. Für handwerkliche Arbeiten bin ich wegen fehlender Übung nicht so geübt. Aber als ich erst einmal den Entschluss gefasst hatte, war es relativ einfach und hat sogar viel Spaß gemacht. Außerdem lässt mich dieser Umbau gelassener auf einen eventuellen Umzug blicken.

Positiver Nebeneffekt: Der ganze (Deko-)Kram, der sich in den letzten Jahren auf dem Regal angesammelt hatte, wanderte fast ausnahmslos in den Müll. Und den Fernseher habe ich erstmal komplett abgebaut, wobei der flachte TV-Schrank jetzt schon irgendwie verlassen aussieht.

Jetzt bin ich froh und zufrieden, dass das Regal endlich weg ist und kann mich beruhigt anderen Dingen widmen.

2 Kommentare

  1. Jan sagt

    Ich fühle mich geehrt 🙂
    Glückwunsch zum Erfolg. Ich habe kürzlich genau das gleiche erlebt, als ich mich endlich dazu durchgerungen habe, eine Dunstabzugshaube zu installieren 🙂

  2. Die Angst vorm Handwerken kenn’ ich nur zu gut, bei mir sind es ein paar Rollos, die schon seit Monaten angebracht werden wollen. Glückwunsch, dass Du den Schritt getan hast!

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