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Buch: “Die Weite fühlen” von Pia Solèr

Lange habe ich kein dediziertes Buch mehr zum Minimalismus gelesen. Zu oft schon habe ich das Gleiche nur anders verpackt gelesen.
Umso erfrischender war „Die Weite fühlen“ von Pia Solèr. Es handelt sich nicht um ein Buch über Minimalismus, sondern um die „Aufzeichnungen einer Hirtin“, so auch der Untertitel. Kein Roman, aber auch kein Sachbuch.

Die Autorin beschreibt in kurzen Absätzen Geschichten ihres Lebens als Hirtin in der Schweiz. Auch wenn nicht bis ins kleinste Detail beschrieben wird, wie ihr Leben, vor allem das Materielle, aussieht, so bekommt man bei der Lektüre doch einen guten Überblick, über all die „Entbehrungen“, die ihr Leben als Hirtin mit sich bringen.
Dabei kam in mir ein ums andere Mal ein leichtes Gefühl von Wehmut auf. Es ist das gleiche Gefühl, wie wenn ich über die Tiny Houses nachdenke: Würde ich gerne mal erleben und schauen, wie sich solch ein Leben anfühlt. Aber so einfach ist das nun mal alles nicht.

Deswegen bin ich um diese Aufzeichnungen sehr dankbar, denn sie vermitteln mir ein Gefühl. Und das ist viel mehr wert, als jede sachliche Beschreibung.
Ein sehr zu empfehlendes, kleines Büchlein.

Wer das Buch haben will, kann mir eine kleine Mail mit seiner Adresse schicken. So bin ich es wieder los und jemand freut sich vielleicht über das Buch…

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