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Eigentlich…

Eigentlich müssten wir immer mit einem Grinsen im Gesicht durch die Gegend laufen und uns über unseren unermesslichen Reichtum freuen.

Wir besitzen Autos, große Wohnungen, Möbel, Smartphones, riesige Fernseher, Computer die man in einem Rucksack überall mit hinnehmen kann, Unterhaltungsmedien ohne Ende, saubere Kleidung, sichere Arbeitsumgebungen, Nahrung im Überfluss, Genussmittel, Freizeit, eine Altersvorsorge, soziale Sicherungssysteme, eine Krankenversicherung, die Freiheit uns frei in der Welt zu bewegen und so vieles mehr. Kurz, wir leben im Schlaraffenland.

Aber warum laufen wir nicht kontinuierlich mit einem Grinsen durchs Leben? Warum wollen wir dann immer mehr vom Kuchen bekommen? Warum muss es immer mehr Geld sein? Warum werden wir nicht satt? Und warum ist Wachstum das immerwährende Endziel?

Das interessante ist, dass die wenigsten von den oben genannten Dingen uns glücklich machen. Viel wesentlicher sind andere Dinge im Leben. Und jeder muss im Leben seine Glücksbringer finden. Ich finde, dass dies eine der essenziellen Aufgabe im Leben ist. All die Fernseher, Telefone, Unterhaltungsmedien und Genussmittel halten uns zu sehr von der Suche ab, oder schlimmer, schüren die Angst, aus dem Hamsterrad auszusteigen und seinen wirklich eigenen Weg zu gehen, denn nur jeder für sich alleine finden kann.

Ab und an auf Bequemlichkeiten, Genussmittel oder Gegenstände zu verzichten, ist für mich eine wunderbare Art herauszufinden, was ich in meinem Leben schätze, was mich glücklich macht, aber auch, was nicht dazu gehört. Manchmal ist das Ergebnis für mich überraschend. Aber ich lerne vieles mehr zu schätzen, wenn ich gemerkt habe, was ich daran habe und wie es mein Leben bereichert. Und genau das ist all die Mühen wert.

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