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End of Life

„End of life“ bezeichnet im Computerbereich das Ende des Lebenszyklus eines Produktes. Damit ist nicht gemeint, dass das Produkt nicht mehr funktioniert, sondern meist nur, dass es nicht mehr produziert und vom Hersteller weiter unterstützt wird.
In den letzten Jahren ist die Zeitspanne bis zum Ende eines Produktlebens immer kürzer geworden. Beispielsweise werden Mobiltelefone oft schon nicht einmal mehr während der Garantiephase von zwei Jahren mit Sicherheitsupdates des Betriebssystems versorgt. Und kaum jemanden scheint dies zu stören…

Wie komme ich auf dieses Thema?
Ein Gegenstand, den ich Besitze, und mehr oder weniger regelmäßig benutzte, kam in den letzten Tagen an sein physisches Lebensende. Es handelt sich um meine Laufschuhe. Die Schuhe haben mittlerweile schon viele Jahre auf dem Buckel, aber waren zum Joggen immer noch wunderbar. Am letzten Samstag musste ich dann feststellen, dass die Schuhe (mehr oder weniger) auseinander fallen. Und meine erste Reaktion war Freude.
Dies verwunderte mich etwas, bis ich dahinter gekommen bin: Es war nicht die Tatsache, dass die Schuhe kaputt waren und ich mir jetzt neue würde besorgen müssen, die mich freute, sondern das Ende einen Produktlebens miterleben zu dürfen. Denn diese Momente sind sehr selten geworden.

Wann hast Du zu letzten Mal erlebt, dass etwas wirklich kaputt war und sich nicht mehr wirklich reparieren lies? Wie mir bei meinen Schuhen klar wurde, passiert mir dies nicht wirklich oft, was im Grunde wirklich traurig ist.
Produkte werden heute kaum noch deswegen neu angeschafft, weil der Vorgänger kaputt gegangen ist.Vielmehr gibt es andere Gründe: Seien es Modeerscheinigen, Langeweile, das Nicht-mehr-schön-sein, Etwas-darstellen-wollen, der Wunsch nach einer besseren/leistungsfähigeren/hübscheren Version eines Produktes oder einfach nur das „Habenwollen“, was uns in die Geschäfte treibt.
Nur noch in den seltensten Fällen kaufen wir uns in schwedischen Möbelhäusern Kerzen, weil wir wirklich gar keine mehr Zuhause haben; kaufen wir einen neuen Computer, weil der Alte gar nicht mehr funktioniert oder zu reparieren ist; kaufen (oder leihen) wir uns ein Buch oder einen Film, weil wir nichts mehr zu lesen oder schauen haben; wollen diese hübsche Kaffeetasse erstehen, weil die Einzige, die wir besitzen kaputt gegangen ist oder benötigen neue Kleidung, weil die aktuelle Garderobe komplett verschlissen ist.
Das Lebensende eines Gegenstandes wird heute kaum mehr durch das physische Ende bestimmt!

Natürlich kann ich mich von keinem der oben genannten Gründe freisprechen. Aber mir wird anders, wenn ich drüber nachdenke, wie viel Geld (und somit durch Arbeit umgewandelte Lebenszeit) ich für die vielen Dinge ausgebe, von denen ich noch ein ähnliches Produkt besitze.
Ich finde es zum Einen ein Unding, zum Anderen jedoch auch sehr traurig, dass sich Eigenschaften wie Langlebigkeit, aber vor allem Zeitlosigkeit bei Produkten wie auch unserer Gesellschaft keinen hohen Stellenwert mehr zu besitzen scheinen.

Diejenigen, die diesen Text lesen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Menschen, die in irgendeiner weise versuchen, die oben beschrieben Gründe zu umgehen oder zu minimieren. Wie geht Ihr mit diesem Thema um? Habt ihr besondere Strategien? Welche Produkte nutzt Ihr bis zum Ende und welche werden warum vorher ausgetauscht? Und wann ist Euch das letzte Mal etwas wirklich kaputt gegangen?

16 Kommentare

  1. Hallo Daniel,

    das Thema passt gerade sehr gut!
    Bei uns ist grade die Zeit der verschlissenen “Schlumper-Hosen” angesagt. (Schlumperhosen sind Pyjama- oder Jogginghosen, in die Jack & ich schlüpfen, sobald wir zu Hause sind.) Kurioserweise ist Jack gerade eine und mir sind (nach näh-und Flickversuchen) zwei regelrecht kaputt gegangen. Sie waren einfach abgenutzt, zu dünn, verschlissen.
    Schlecht finden wir das gerade nicht unbedingt, denn Aufbrauchen heißt die Devise, um auch solche Dinge wie Kleidung zu reduzieren.

    Übrigens hast du absolut recht, dass Dinge konzipiert werden, um nach einer definierten Nutzungsdauer kaputt zu gehen. Stichwort: Geplante Obsoleszenz.
    Vielen Verbrauchern ist das gar nicht bewusst. Es ärgert sie aber auch nicht, weil die Werbung dafür sorgt, dass die meisten Verbraucher froh sind sich endlich das Neuste vom Neuen zulegen zu können. Ihre Lebenszeit geben viele Verbraucher sehr gerne her, um sich zu erkaufen, was oder wer sie sein möchten.
    Schade, aber auch verständlich, wenn Milliarden Euros jährlich in Profis und deren Strategien investiert werden, um die Menschen zu manipulieren.

    Deshalb leicht gefrustete Grüße aus dem Rheinland,
    Emi

    • Geplante Obsoleszenz würde ich das grade bei Elektronik und schlecht verarbeiteter “Weg-Werf-Kleidung” nennen. Viele Dinge zwar lang, aber können aus anderen GRünden nicht mehr genutzt werden und das ist echt ne Sauerei…

      • Ich finde geplante Obsoleszenz versteckt sich hinter vielem mehr…
        Zum Beispiel Modetrends… Wenn man “mit der Zeit” gehen möchte, hat Mode eine Aktualität von 3 Monaten, analog zu den jeweiligen Jahreszeiten.

        Über einen Laufschuh und auftretenden Hüftschmerzen erzählte mir übrigens mal ein Lauftrainer (vom damaligen Arbeitgeber gesponsert) “die Dämpfung sei kaputt”.
        … das war nach einem Jahr und ca. 2 mal wöchentlicher Nutzung.

        Das ist alles so verrückt!

  2. Hallo,
    bin vor kurzem erst über deinen Blog gestolpert und noch fleißig am lesen … 🙂

    Wirklich gestorben sind bei mir im letzten Jahr zwei paar Wanderschuhe die sich durch tägliches tragen in ihre Bestandteile auflösten.
    (und einiges an Geschirr das einfach zerbrochen ist)

    Generell versuche ich alles bis zum Ende zu nutzen, auch Elektronik.
    Kleidung wird getragen so lange sie schön bzw. representativ bzw. nicht arg ausgeblichen/unförmig ist, danach ist sie für Zuhause und zum Arbeiten bestimmt.
    Dinge dich sich als Fehlkauf/Überflüssig herausstellen versuche ich zu verschenken oder zu taschen.

    lg
    iris

    • Hallo Iris,

      ich denken, dass dein beschriebener Wege ein sehr guter ist.
      Bei meinen alltäglich genutzten Schuhen erlebe ich das Lebensende eigentlich sehr oft, hauptsächlich, weil die Sohle einfach durch ist und nicht wirklich reparabel ist…

  3. Hallo Daniel,

    ich habe seit 1999 erst vier Handys besessen und diese jeweils erst ausgetauscht, als gar nichts mehr ging, mein Auto ist zehn Jahre alt und bestens in Schuss, mein Laptop ist sechs Jahre alt … Das letzte, was richtig kaputtgegangen ist, war mein dreizehn Jahre alter Wasserkocher und meine sieben Jahre alte Digitalkamera.

    Seit ich nähen kann, wird Kleidung auch repariert.

    Insgesamt konsumiere ich seit einiger Zeit bewußter (vorrangig Ersatzbeschaffungen bzw. Austausch (Plastik gegen Glas, Keramik, etc)), pflege und achte die vorhandenen Dinge mehr.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    • Von deinem Umgang mit Elektrozeugs könnte ich mich echt noch was abschauen! Wobei ich mein Laptop immernoch nutzen würde, wenn der nicht sooo laut pusten würde, dass man es auf der Podcastaufnahme hören würde. Das war echt nervig und als kleines ADS-Kind macht mich das echt wahnsinnig!

  4. Meine Kleidung wird sandig. Nicht löchrig. Ich werf die weg, weil ich dieses schrubberige Gefühl nicht ertrage. Und die Glühbirnen gehen nach 2 Wochen kaputt.

    Ja, ich muss mich auch 2014 mit der Welt anlegen und den Großkonzern nach Ersatz
    fragen. Hab ja extra auf das Markenprodukt gesetzt. Hätt ich auch ein Kind zum Eis essen einladen können. Bin gespannt auf die Antwortmail.

    Doch, mein Schrubberteil hab ich nach 15 Jahren ausgetauscht. Weil rostiger Stil. Mit dem Neuen kann ich Schlangenlinien machen. Fortschritt!

    Technik kauf ich neu, wenn ich die Alte oft genug runterfegt hab.

  5. Hallo Daniel (nach langer Zeit).
    Danke. Gute Gedanken.
    Meine alten, aber immer gut aussehenden 🙂 Schuhe erlebten vor Weihnachten ihr Ende.
    Ein Riss im Leder.
    Mehr als zehn Jahre habe ich sie nun getragen, immer wieder reparieren lassen. Nun geht’s nicht mehr. Ob ich heute noch vergleichbar gut verarbeitete Schuhe finde? Es wird zumindest eine anstrengende Suche…
    Ein gutes Neues.

    • Schön mal wieder von dir zu hören!

      Das Thema Schuhe ist bei mir auch so eine Sache. Ich werde mit den jetztigen zumindest mal einen Schuster aufsuchen und fragen, ob man da die Sohle erneuern lassen kann. Denn das ist bei mir immer die Schachstelle. Aber ob sich sowas auch bei Sneakern lohnt, bezweifle ich leider…

  6. Schönes Thema.
    Ich finde es auch sehr ärgerlich, wenn vorallem Elektronikgeräte / Küchengeräte schnell hinüber sind. Auf der anderen Seite habe ich gerade schon oft gehört, dass ein Handy nur 2 Jahre durchhält – das deckt sich allerdings gar nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen. Wie das auch Anja beschrieben hat habe ich seit 1999 4 Handies im Einsatz gehabt (mein aktuelles auch bereits 2008 – natürlich kein Smartphone).

    Ich mache mittlerweile einen großen Bogen um gewisse Marken, die meiner Erfahrung nach sehr schnell verschleißen. Wenn ich ein Lieblingsstück kaufe, dann möchte ich auch länger als ein paar Wäschen etwas davon haben. Das finde ich nämlich sehr ärgerlich und die reinste Ressourcenverschwendung. Ich habe seit vielen Jahren die gleiche Größe und möchte meine Sachen auch mehrere Jahre tragen.

    Worauf ich aber richtig Stolz bin sind meine Inline-Skates. Die habe ich mir damals 1999 von so ziemlich meinem ersten Ausbildungsgehalts gekauft und mehr als regelmässig im Einsatz gehabt und ich nutze sie immer noch (nochmal so lange werden sie zwar nicht mehr durchhalten aber momentan gehts noch).

    Das sind nur ein paar wenige Beispiele von mir.

    • Inliner sind ein schönes Beispiel für einen gut zu reparierenden Gegenstand. Wenn nicht grade der Schuh als solcher auseinander fällt, kann man die Rollen und Kugellager sehr schnell und einfach austauschen.
      Meine letzten sind meiner letzten Ausmistwelle zum Opfer gefallen. Muss aber dazu sagen, dass es keine normalen Inliner für die Straße, sondern für die Halfpipe waren. Damit für Spaß durch die Gegend rollen macht wegen der breiten Rollen und dem Schuh, der praktisch aus einem dicken Klotz Plastik besteht, wirklich keinen Sinn. Und aus der Halfpipe bin ich mittlerweile rausgewachsen… =D

  7. Hallo,
    Dinge werden bei mir (möglichst) aufgebraucht bis sie defekt sind und eine Reparatur sich nicht mehr lohnt. So arbeite ich immer noch mit einem Pentium III Desktop PC zu Hause. Für meine Zwecke (ich spiele keine grafikkartenfressende Ballerspiele) reicht das völlig. Einzig der alte Bildschirm wurde wegen einem gebrauchten und geschenkten Flachbildschirm ausgetauscht. Für Reisen habe ich mir allerdings ein Netbook vor 5 Jahren gegönnt.
    Schuhe kommen zum Schuster zum neu besohlen, Klamotten werden weiter zu Hause und für Gartenarbeiten genutzt und wenn es wirklich nicht mehr geht, sind noch ein paar Putzlappen fürs Fahrrad etc. drin!

  8. Ich versuche auch zunehmend, Sachen so lange zu verwenden, wie sie eben funktionieren, und nicht aus Lust auf was Neues auszutauschen. Seit 15 Jahren hab ich denselben alten Röhrenfernseher rumstehen, ohne Probleme. Hab ich schon mal drüber nachgedacht, dass ein großer Flachbildfernseher auch ganz schön wäre?! Ja, aber der alte tut eben noch prima seinen Dienst und ich fänd’s schwachsinnig, mir jetzt ein neues Teil hinzustellen.

    Ich hab ein paar Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Marketinglehrstuhl gearbeitet. In unseren Vorlesungen war es eine Binsenweisheit, dass die Lebenszyklen der meisten Produkte heute viel kürzer sind als früher und immer schneller neue Modelle auf den Markt kommen. Der Trend geht leider auch weiter in diese Richtung.

  9. Hallo Daniel!
    Ich habe deinen Blog heute entdeckt und fühle mich hier auf Anhieb wohl. Das Thema spricht ich sowieso an und die Art, wie du schreibst finde ich nochmal ansprechend!

    Zum Thema: ja, das sind gute Fragen, die du da in die Runde wirfst.
    Vor 3 Jahren habe ich mir die “one-in/one-out”-Regel angewöhnt: für eine neue Pfanne muss eine alte raus, für eine neue Jeans muss eine alte raus. Sonst kommt nix neues ins Haus, weil der Platz halt limitiert ist.
    Neues wird nur dann angeschafft, wenn das alte kaputt ist. Bei der Pfanne heißt das wenn die Teflon Beschichtung total hinüber ist und die Sachen in der Pfanne anbrennen. Bei der Jeans sind es die immer gleichen Löcher beim Allerwertesten und im Schritt. Dadurch, dass ich sehr viel Radfahre, gehen die Jeans dort kaputt.
    Krass finde ich, dass ich denke “oh, die ist jetzt schon kaputt!” und dann komme ich drauf, dass ich die Jean 6, 7 Jahre jahrein, jahraus getragen habe. Ich stelle offenbar hohe Erwartungen an die Lebensdauer von Dingen. Das ist auch der Grund, warum ich zum Beispiel keine Levis Jeans mehr kaufe. Deren Baumwolle ist so wenig robust, die scheuert wirklich schnell durch.
    one-in/one-out funktioniert gut bei mir.
    2014 möchte ich eine Stufe höher schalten: one in/two out. Kann spaßig werden!

    Ziemlich gut gefällt mir “one-out/none-in”, also dass ich Dinge nicht durch was Neues ersetze.
    Zuletzt war das beim Handmixer. Ich habe einen “Foodprocessor”, also eine Maschine, die auch mixen kann. Halt sehr schnell und schlecht dosierbar. Aber sie mixt.
    Den Handmixer brauche ich wenn, dann zum Rührteig mischen und Schnee schlagen. Da ich jetzt das 2. Jahr vegan lebe, hat der Schnee sich erübrigt. Ich bin so aufgewachsen, das man einen Handmixer einfach hat. Ich kann nur sagen, es ist irgendwie witzig, so was wenn es kaputt ist nicht zu ersetzen und einfach ohne zu leben. Direkt unorthodox. 🙂
    Wir hatten immer eine Filterkaffeemaschine und eine French press. Als die Kanne von der Filtermaschine zerdepperte schwenkten wir halt auf Vollzeit zur French Press um. Und es fehlt uns an nichts. Man kommt halt erst nachher drauf.

    Ich drücke beide Daumen, dass mein Mobiltelefon noch viele Jahre halten möge. Denn da geht es mir wie vielen von uns hier: das Vertrauen darauf, dass das, was jetzt hergestellt wird BESSER ist als das Produkt von vor 5 Jahren … 🙁

    Dieses Posting könnte dir gefallen, es zeigt, wie man mit wenig genau das bekommt, was man möchte:
    http://ratherthanfacebook.blogspot.co.at/2013/11/diy-coffee-pot-cozy.html

    Vieles gäbe es noch zu antworten auf dein Posting.

    Ah ja, das noch:
    es gibt ein absolut unkaputtbares Teil, und zwar Fleecejacken und Pullis. Ich habe einen Pulli und eine Jacke, die ich seit 13 bzw. 7 Jahren viel trage. Beide sehen total abgetragen aus: das Fleece ist “flach” geworden, die Bündchen sind weiter geworden. Aaaaber: sie haben keine Löcher und keine Flecken, sind also ok.

    Ich tu mir wirklich schwer damit, so was einfach wegzugeben.
    Als Antwort habe ich jetzt die Sammelstelle von der Obdachlosenunterkunft gewählt: die nehmen Sachspenden, die unkompliziert zu pflegen sind (keine Seidenblusen mit Spitzenbesatz ;-))

    So gesehen ist Fleece auf der einen Seite die perfekte Faser für Minimalisten, weil es keinen Anlass zum Neukauf bietet, auf der anderen Seite kann man ganz schön wahnsinnig werden, wenn man darauf wartet, dass es doch endlich kaputt gehen möge. hihi.

    liebe Grüße,
    Paula, aus Wien!

    • Hallo Paula,

      vielen Dank für deinen lagen Kommentar und Sorry für die späte Freigabe.

      Deine In/Out-Vorgehensweise finde ich ziemlich interessant. Grade beim Thema Kleidung ist das für mich super anwendbar. Bei anderen Dingen wird das schwierig, weil ich schon fast am unteren Limit angelangt bin, was die meisten Dinge angeht. Obwohl ich zugeben muss, dass es auch immer mal wieder ein bisschen mehr wird und ich dann wieder anfange ein paar Sachen (vor allem Bücher) auszumisten.

      Auf Fleece bin ich auch in den letzten Jahren gekommen. Meine „Freizeitkleidung“ besteht hauptsächlich aus Fleecepullis. Is jetzt nix für die Arbeit, aber Zuhause sind diese bequem und warm uns sparen so noch nebenbei ein paar Euros Heizkosten ein.
      Und im letzten Jahr habe ich eine schöne Fleecejacke gefunden, die mittlerweile, wenn draußen nicht unter 5°C ist, meine Hauptjacke ist.

      Drauf warten, dass etwas kaputt geht, ist schrecklich. Aber glücklicherweise muss man heute ja nichts mehr einfach so wegwerfen, sondern finden übers Netz immer jemanden, der es noch gebrauchen kann. Und vielleicht wird das noch ein paar Euros ab. Aber leider ist es durch die ständigen Konsumverführungen auch viel schwieriger geworden, nicht zu kaufen. Irgendwo ist es immer ein abwägen, zwischen Normalität (was auch immer das heißt) und unserem Lebensstil. Aber dazu kommt noch was in nächster Zeit.

      Liebe Grüße
      Daniel

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