Minimalismus

Türchen 24 – Frohe Weihnachten (und ein kleines Geschenk)

Zum Ende unseres Minimalimus-Advendskalender 2017 bleibt mir nur noch Dir wunderschöne Weihnachten, wenig Geschenke und viele tolle Momente zu wünschen!

Das mache ich natürlich auch in einem Video!

In diesem Video verstecht sich für den ein oder anderen vielleicht auch sowas wie ein “Geschenk”. Bin gespannt, ob damit jemand was anfangen kann. Würde mich zumindest sehr freuen! 😉

16 Kommentare

  1. Peter sagt

    Danke für die vielen tollen Türchen, war eine schöne Idee und ich hab jeden Tag mit Freude gelesen.

  2. Evelyne sagt

    Hallo Daniel
    Eine schöne Idee, bin gespannt, welchen Anklang sie findet. Ich persönlich tausche mich vorzugsweise schriftlich aus, wenn ich keinen privaten oder beruflichen Kontakt habe, weil es mir sonst zu viel wird. Ich ging früher einmal zu einem thematischen Gruppentreffen, fand die Leute auch interessant, aber was ich danach von ihnen erfuhr in Gesprächen, war teilweise sehr schockierend und abschreckend . Mit diesem späteren Wissen hätte ich jene Leute nie treffen wollen. Man bleibt sich eben doch fremd. Das Internet erzeugt eine täuschende Vertrautheit, doch die Realität ist meist ganz anders. Dessen sollte man sich bewusst bleiben. Ich persönlich jedenfalls wurde mit den Jahren und entsprechenden Erfahrungen sehr vorsichtig, auch wenn ich an sich ein kontaktfreudiger Mensch bin, der im Austausch gern dazulernt.

    Familie ist mir auch sehr wichtig. Gerade an Weihnachten versuche ich, die Familie zusammenzubringen, damit man sich wenigstens 1-mal im Jahr sieht, wobei ich auf mehrere gemeinsame Anlässe im Jahr hinarbeite, aber jeder entscheidet da individuell. An Weihnachten will jedoch niemand Nein sagen. ^^

    Für heute bin ich sowas wie der Weihnachtsdoktor, denn mein Schwager hat starke Zahnschmerzen und ich bin die einzige mit schmerzlindernen Hausmittelchen. Ist ja jetzt alles zu bei uns.

    Auch Dir eine wertvolle Weihnachtszeit, um ganz bei Dir zu sein inmitten der Menschen, die Dir viel bedeuten!
    Evelyne

  3. Schöne Idee. Nur hab ich einen inneren Widerstand, mir eine App zu installieren. Will keine. Und auch meine Befürchtung, ich lese Leute lieber als sie zu hören. Geht mir schon so auf You Tube. Finde die meisten Videos zu lang und Zeitverschwendung zum Thema Minimalismus. Will weniger Onlinezeit. Hast mich aber heute motiviert, wieder auszumisten. Emailschüssel an die Straße gestellt. Bin gespannt für wie lange. Spiegel verschenke ich. Und noch ein paar andere Dinge sind weg. Tut gut!

  4. Evelyne sagt

    Aha! 😉
    Ich miste auch gerade aus, nachdem wir gestern Abend feierten. Mein Neffe sogar mit einem Techno-Star, der sich zu uns verirrt hatte. ^^

    Ich fahre gerade mit dem Zug zu meinem Lager, wo ich auch entsorgen kann. Jetzt ist es dort angenehm ruhig über die Feiertage, das will ich nutzen. Schönes Weihnachten! Evelyne

  5. Die Schüssel ist schon weg! Mein Herz boomte vor Freude. Der Spiegel ist on und erste Interessentin nach 30 Sekunden. Hab noch eine tadellose Tablethülle ohne Tastatur. Hab jetzt eine mit. Ohne kann ich nix damit anfangen. So Sachen finde ich immer schwierig. Meine Tochter könnte sie verschenken in ihrer Klasse. Die haben alle mein Tablet geschenkt bekommen von der Schule.
    Will ihr aber nicht zur Last fallen. Da sie die Hülle extra mit nach Köln nehmen müsste. Mag auch nicht als Zwischenlager benutzt werden. Oder ich schmeisse sie einfach weg. Oder ich frage sie. Manchmal denke ich zu viel. Kennt Ihr sowas? Eigentlich wollte ich nur mein Bad umstylen … Viel Erfolg dir im Lager, Evelyne!

  6. Evelyne sagt

    Toll! Und ich habe beim Lager gerade einen prall gefüllten 110-Liter-Sack kostenlos entsorgt. Als er in den Container plumpste, fühlte ich mich spürbar entlastet, wieder was weg! Das hat auch was von einem Kick ^^

  7. Claudia sagt

    Hallo Daniel, frohe Weihnachten und eine erholsame Zeit zwischen den Jahren wünsche ich dir! Vor ein paar Wochen bin ich zufälligerweise auf Michaels Seite gestoßen und so auch auf deinen und Keris Adventskalender. Auf den anderen zwei Seiten habe ich schon ein Dankeschön hinterlassen und heute möchte ich auch dir Danke sagen. Ich werde deine Advents-Videobotschaften sehr vermissen, und dass, obwohl ich vorher nie “Videos” angeschaut habe. Du hast mich mit deinen geschriebenen Texten aber so neugierig gemacht, dass ich erst zwei Tage wie eine Katze um den heißen Brei geschlichen bin und … und dann habe ich doch irgendwann auf “angucken” geklickt. Du bist ein sehr sympathischer und authentischer Typ. Danke für die vielen Denkanstöße. Liebe Grüße Claudia

    • Vielen Dank für das Lob und deine Komplimente!
      Ich gucke selbst ungerne Videos zu Thema, weil sie mir nicht gefallen und inhaltlich schwächeln. Ich weiß nicht, ob ich dem immer gerecht werden kann, aber das ist mein Antrieb bei meinen Videos.
      Nach den Feiertagen wird es wieder mind. 2 Videos (Mi und am Wochenende) und 1 Artikel (Montags) im Blog geben. 😉

  8. Claudia sagt

    Liebe Mitleser,

    seit vielen Jahren lebe ich mit sehr wenigen “Dingen”, einfach weil ich es so mag. Immer wieder bin ich jedoch erstaunt, welchen Hype das Thema und Wort Minimal-ismus angenommen hat. Worte mit dieser Endung haben ja per se eher etwas negatives. Dogmatismus, Fatalismus, Extremismus…und so weiter.

    Warum wird sich also gehäuft über ein Wort definiert.

    Ist es unsere, in vielen Facetten, doch sehr narzisstische Wohlstandsgesellschaft, die sich “neu” definieren muss? Für mich fühlt sich diese Begrifflichkeit “Minimalismus” einfach nur “selbst gemacht” an. Aber das ist nur meine, ganz subjektive, Wahrnehmung.

    Es wird gezählt, sortiert, in verschiedenste Kartons (aufbewahren, wegwerfen, verschenken) gepackt. Und dann über all das, in verschiedensten Blogs, nachgelesen. Einfach nur eine Art des Konsums.

    Könnt Ihr nicht einfach nur mal “sein”, Leben leben”? Es soll nicht als Vorwurf verstanden werden, ich verstehe es nur nicht.

    Wenn Ihr mit wenigen Dingen sein wollt, seit es doch einfach. Wenn nicht, ist auch das ok. Minimalismus ist doch zu einem weiteren Wirtschaftszweig geworden und verliert damit seine Sinnhaftigkeit. Oft liest sich für mich etwas zwanghaftes heraus. Bunt in Gedanken ist das nicht mehr. Und Freiheit im Kopf und im Außen definiert sich irgendwie anders.

    Ich lebe einfach mit meinem Klapphandy (verteufel das Smartphone nicht, ohne Auto (ich brauche aber auch keines), schlafe seit Jahren direkt auf dem Boden (weil es mir gefällt), “besitze” kaum Möbel (da es nichts gibt, was ich hinein tun könnte) und Plastik mochte ich eben noch nie (die Haptik gefällt mir nicht).

    All das (und anderes) habe ich mir nicht extra vorgenommen sondern geschaut und nachgefühlt womit ich mich wohl fühle (seit vielen Jahren)

    Möge es einfach nur ein Denkanstoß sein und bitte nicht als Belehrung wahrgenommen werden.

    Herzliche und viele bunte Gedanken an Euch
    Claudia

    • Ich mag das Wort Minimalismus auch nicht mehr wirklich. Aber wenn ich jetzt nurnoch von Lovos spreche, weiß auch keiner, was gemeint ist. Ich lebe freiwillig einfach, voluntary simple. Weil es mir nicht nur um die Dinge geht, sondern um das, was im Kopf und mit unserer Umwelt passiert…

  9. Evelyne sagt

    Liebe Claudia
    Danke für den Denkanstoß! Ich persönlich bin ganz froh über diesen Hype, der neuerdings darum gemacht wird, weil es damit salonfähig werden kann und somit eher akzeptiert wird in der Gesellschaft und auch im rechtlichen Spannungsfeld mehr Freiraum entsteht für alternative Lebensformen. Das ist ja derzeit noch sehr begrenzt möglich. Das hindert ja niemanden am Sosein. Ich selbst habe abgesehen von ein paar Klapp(liege)stühlen und Klappboxen auch keine Möbel. LG Evelyne

  10. Claudia sagt

    Liebe Evelyn,

    danke, für Dein Bezug nehmen auf meine Worte.

    Ich wollte auch wirklich niemanden in seinem Denken angreifen. Das liegt mir vollkommen fern.

    Und ich maße mir auch nicht an zu wissen, wie es sich für andere Menschen anfühlt und was sie für sich brauchen.

    Ich glaube, es geht vielmehr um die eigene Akzeptanz und nicht darum, dass die Gesellschaft einen oder etwas akzeptiert. Alternative Lebensformen sind bzw werden, nach meiner Erfahrung, oft mit Dogmen besetzt. Das ist für mich dann keine Alternative sondern es findet nur ein anderes/weiteres Ausgrenzen statt.

    Ich las gerade etwas so Nettes von Janosch (das ist der mit der Tigerente)

    “Herr Janosch, gibt es das Paradies auf Erden – wenn ja, wo ist es zu finden?”

    Janosch: ” Sartre sagte, das Paradies gibt es auf Erden nur in deiner Seele. Die Seele hat man ja immer dabei, deshalb kann man ruhig in der Küche sitzen bleiben.”

    Somit… meine eine Zeilen waren nur der Versuch etwas zu hinterfragen und meine Gedanken mit Leichtigkeit hinein zu geben… Irgendwie so…

    Einen wohligen Abend
    Claudia

  11. Evelyne sagt

    Liebe Claudia
    Es gibt überall dogmatische Fanatiker, doch wäre es doch toll, wenn wir künftig ohne großen behördlichen Widerstand selbst entscheiden könnten, ob wir z.B. in einem minimalistisch angelegten Tiny- Haus leben wollen. Solche Vorhaben sind heute nicht überall realisierbar. Dafür braucht es die gesellschaftliche und rechtliche Akzeptanz, welche entsprechende Gesetze erlässt. Jeder mag überall in sich glücklich sein, doch andere suchen das Paradies nicht nur inwendig, wie es Jesus predigte, sondern auch im Außen, was jeder anders entscheidet. Für mich ist beides wichtig, solange ich hier lebe. Liebe Grüße, Evelyne

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