Finanzen
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persönliche Finanzen

In den letzten Tagen beschäftige ich mich wieder mehr mit dem Thema persönliche Finanzen. Zu lange habe ich es schleifen lassen. Dabei war es eigentlich nötiger denn je, da ich im Krankengeld natürlich weniger als normal zur Verfügung habe.
Aber so macht es wohl jemand, der sich nicht seinen Finanzen befassen will. Oder wie ich, aus einer Mischung aus Ehrfurcht und Gutglauben das liebe Geld außer Acht lässt.
Dabei ist jetzt nichts Schlimmes passiert. Ich bin weder in die Schulden gerutscht, noch habe ich mit dem Geld nur so um mich geschmissen.

Aber es wurde weniger. Langsam, aber stetig. Meine Ausgaben waren stets höher, als die Einnahmen. Kein Problem, wenn man noch was auf der hohen Kante hat. Aber so werden die Ersparnisse weniger, was wiederum zur Folge hat, dass einen grade unerwartete Ausgaben, doch sehr verstört und unglücklich zurücklassen.
So geschehen bei meinem Auto. Ich wusste zwar, dass TÜV und AU anstanden und es auch gleichzeitig Zeit für die Inspektion war, aber dass am Ende dann ein solch hoher Betrag stehen würde, das war ein Schock für mich. Gut, es musste bezahlt werden.
Also nahm ich dies zum Anstoß, mal wieder Ordnung in meine Finanzen zu bringen.

Mein System habe ich ja bereits in meinen eBook „Finanzen für Minimalisten“ dargestellt. Leider darf ich es wegen der Krankheit aktuell nicht anbieten. Aber ich habe mir vorgenommen, in Zukunft mehr über das Thema persönliche Finanzen zu schreiben und so die Inhalte in Artikelform hier wiederzugeben. Wie genau ich dies machen werde, weiß ich noch nicht. Schauen wir mal.

Ich finde, es ist unerlässlich, sich mit seinen eigenen Finanzen auseinanderzusetzen, sich Übersicht zu verschaffen und vorauszuplanen. Ganz egal, ob man nun in Geld „schwimmt“ oder es grade so zum Leben reicht. Ich kenne nun beide Seiten. Und über diese Herausforderungen möchte ich auch weiter schreiben. Im nächsten Artikel werde ich eine kurze Übersicht über meine aktuelle Strategie geben, die ich im Gegensatz zum eBook etwas verändert und erweitert habe.

Mich würde aber auch sehr interessieren, wie ihr mit euren Finanzen umgeht? Führt ihr Buch? Welche Tools nutzt ihr? Oder kümmert ihr euch vielleicht nur grob, im Kopf drum und hofft, dass schon alles werden wird? Ich freue mich auf eure Kommentare!

 

27 Kommentare

  1. Hallo Daniel,
    wichtiges Thema das du da ansprichst.
    Ich kenne auch beide Seiten von Geld genug und Geld grad so eben zum Überleben.
    Bei mir wird immer kurz vor Ende des Monats für den folge Monat aufgeschrieben was die fixen
    Ausgaben sind, dann noch die variablen die nur alle paar Monate auftauchen und das wird dann
    alles von den aktuellen Einnahmen abgezogen. So hab ich immer die Summe die im Monat zur
    Verfügung steht.
    Dann führe ich einen Zettel jeden Monat wo ich eintrage was ich an Geld abhebe immer mit Datum
    dazu, in die zweite Spalte kommen die extra Ausgaben auf den Cent genau immer sofort wenn man
    was gekauft hat. Die Bons vom Lebensmittel Einkauf sammel ich den ganzen Monat und rechne sie
    am Monatsende zusammen genau wie die extra Ausgaben. Das dient zur Überprüfung ob ich auch
    wirklich nur das ausgegeben habe was zur Verfügung stand und nicht noch was vom Sparbuch zugebuttert habe. Zubuttern tu ich höchstens mal wenn wir uns was gönnen möchten, für das tägliche Leben brauche ich das aber Dank meiner Übersichten nicht.
    Was wir vor Jahren auch noch gemacht haben war den Dispo abzulehnen den die Banken einem so gerne still und heimlich aufdrücken. Wir sind hin und haben denen klar gemacht das wir das nicht haben wollen, war ein klick bei denen im System und fertig. Weil was einem nicht schon auf dem Kontoauszug entgegengrinst das vermisst man auch nicht. Dispo ist der schlimmste Verführer überhaupt den braucht man nicht. Lieber monatlich Summe x die man entbehren kann gleich per Dauerauftrag aufs Sparbuch überweisen lassen, dann hat man im Notfall Geld und braucht sich nix teuer bei der Bank leihen. Das mit der Summe zum sparen geht auch wenn man wirklich sehr wenig hat. Dann nimmt man eben nur einen 10ern auch der läppert sich im laufe der Zeit zusammen. Und da man sich vom guten alten Sparbuch nur zu den Schalterzeiten was abheben kann überlegt man sich die ein oder andere Ausgabe doch gründlicher. Da sollte man aber drauf achten das es ein ganz klassisches Sparbuch ist, weil einige Banken bieten da auch welche an wo man am Automaten zugriff drauf hat. Dann ist der Effekt natürlich dahin.
    Was ich auch noch wichtig finde um seine Finanzen im Blick zu haben ist sich regelmäßig mindestens aber einmal die Woche einen Kontoauszug zu holen und nicht mit Karte zahlen sondern immer mit Bargeld.
    Bei uns funktioniert dieses System schon seit fast 30 Jahren sehr gut und in der Zeit ging es einige male rauf und runter mit dem was an Geld reinkam.

    Bin jedenfalls gespannt auf deinen nächsten Artikel
    und gute Besserung wünsche ich dir
    liebe Grüße
    Aurelia

    • Danke Aurelia, dass du mal dein System geschildert hast. Meines unterscheidet sich nicht allzusehr davon. Dazu aber im nächsten Artikel mehr.
      Grundsätzlich lehne ich jede Art von Schulden ab. Das geht soweit, dass ich auch keine Verträge oder Abos habe, die mich monatlich an einen Betrag binden. Neben den üblichen Versicherungen ist das nur mein Internetanschluss. Aber sonst gehe ich keine Verpflichtungen ein. Und Schulden, grade für Konsum (0%-Finanzierungen z.B.) kommen gar nicht in Frage…

  2. Peter sagt

    Wie passend! habe gerade in der vergangenen Woche das Thema auch für mich (neu)entdeckt und bin gespannt auf die weiteren Beträge hier.
    Beir mir ist es momentan noch ein großer unübersichtlicher Mix aus Riesterrente, Tagesgeldkonten, Investmentfonds, Girokonto, Bausparvertrag, privater Altersvorsorge etc. Viel zu viel und zu viel fremdverwaltetes (und damit zahle ich zu viele Verwaltungsgebühren).
    Meine Aufgabe für die kommenden Wochen wird sein, das alles zu entwirren, zu reduzieren und meine Geldanlage in die eigenen Hände zu nehmen.
    Ich verdiene nicht viel, habe aber durch ein minimalistisch geführtes Leben einen hohen Sparfaktor.

    • Hallo Peter!
      Zu den ganzen Anlagethemen kann ich mich nicht wirklich äußern. Ich bin kein Freund davon, mein Geld jemand anderem anzuvertrauen. Vielleicht bin ich da einfch zu ängstlich, aber wenn ich morgen ne lebensberohliche Krankheit bekomme, dann will ich das Geld auf den Kopf hauen (habe keine Familie, der ich das Geld vermachen könnte). Dazu kommt, dass es ja aktuell eh keine Zinsen gibt. Warum das Geld also abgeben? Aber ich werde mich da nochmal ein paar Gedanken zu machen. Mich würde aber interessieren, was du für Schlüsse ziehst, wenn du dir einen Überblick verschafft hast. Freue mich von dir zu hören!

    • Mathias F. sagt

      Das kannst du dir wirklich fast alles sparen.
      Riesterrente, Bausparvertrag und zum Teil private Altersversorge sind weitestgehend sinnlos.
      Ihr eventueller Ertrag wiegt den Kontrollverlust über das eigene Vermögen nicht auf.
      Tagesgeldkonto und Girokonto… Reicht nicht nur ein Girokonto und eine EC-Karte?
      Investmentfonds kann man machen, wenn man weiß wo es hingeht. Aber auch da hat man generell keine Kontrolle und ist selten Profi genug.

      Lies das vllt mal:
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=30991

  3. Mathias sagt

    Hallo,

    beim Thema Finanzen im Griff haben bin ich immer mit dabei. 🙂
    Ich habe einige Tricks für mich entwickelt, wie ich mein Geld perfekt im Griff hat und sich gleichzeitig dadurch darauf trainiert nix sinnloses mehr zu kaufen.

    Wenn du mal per Mail drüber schreiben willst, meld dich 🙂

    • Mathias sagt

      Jetzt seh ich erst das Aurelia(schöner Name) ja alles schon aufgelistet hat 🙂

      Ich hab es folgendermaßen gemacht:
      Man nehme das komplette voriges Jahr von Januar bis Dezember und schaut sich seine Kontoauszüge an.
      Dann kann man ja alles in wenige Rubriken zusammenfassen und hat seinen Jahresdurchschnitt dieser Ausgaben.(Supermarkt/Barabhebungen/Miete/Luxus=nicht wirklich notwendige Ausgaben/etc…)
      Gleichzeitig entdeckt man da auch mal sinnlose Daueraufträge und kann das gleich beenden.
      Dann kann man für sich entscheiden ob es monatlich bei manchen Posten zuviel ist.
      Was man bar zahlt, sollte man definitiv als Bonsammlung zur Kontrolle anlegen! 🙂 Den Rest sieht man ja auf den Auszügen.
      Ein Gedankentrick ist:
      Die durchschnittlichen Monatskosten rechnet man auf jeden einzelnen Tag runter(durch 30 also). Dann teilt man sein monatliches Nettoeinkommen durch 30 und sieht was man im Schnitt am Tag einnimmt und ausgibt. Das ist für den Anfang super. Wenn man 50€ am Tag “verdient” überlegt man sich einen Kauf für 30€ für irgendwas Extra im Supermarkt nochmal neu.
      Und wenn man dann im Kopf überschlägt, dass man heute 40€ des Einkommens spart und das mal 30 Tage rechnet weiß man was man am Ende des Monats übrig hat. Das ist das Schönste daran 🙂
      Ich hab mich mittlerweile darauf konditioniert, das mir Sparen das gleiche Gefühl vermittelt wie früher Konsum.

      Und dieses Jahr bin ich dazu übergegangen mir monatlich ein Taschengeld zu geben.
      Da ich letztes Jahr für Supermarkt und beliebige Barausgaben bis zu 600€ monatlich verprasst habe, habe ich das geändert. Monatlich wollte ich mit 500€ erstmal dafür klar kommen. Durch diese Kontrollinstanz sind es sogar nur 250€ im Schnitt. Das find ich überragend. 🙂

      • Ich finde es interessant, dass wir, die sich mit den Finanzen beschäftigen, irgendwie alle die gleichen Gedanken und ähnliche Ansätze haben. Ich überlege mir mal, wie man das alles schön zusammenfasssen und aufbereite kann, dass man so eine Art Übersicht hat…

  4. Genau das Phänomen, doch immer ein wenig mehr Geld auszugeben, als rein kommt, dieses mehr von den Ersparnissen nehmen – kenne ich. Ist aber schon einige Zeit her. Das war, als ich nach 12 Jahren Arbeit beschlossen hatte, dass ich noch mal studieren will. Das hat echt ein wenig gedauert, bis ich die Finanzen dann besser kalkuliert habe. In Dramen bin ich nicht abgerutscht, aber die Ersparnisse waren halt weniger. Letztlich war es aber auch der Anfang meines Haushaltsbuches, das ich bis heute führe. Dadurch wusste und weiß ich dann endlich auch genau, wo das Geld geblieben ist und wo meine Schwachstellen sind bzw. waren.

    • Zum Haushaltsbuch bin ich gespaltender Meinung. Das es hilft, ist keine Frage, aber die Form finde ich unübersichtlich und zu starr. Für mich ist so ein Buch eher eine Rechtfertigung vor mir selbst, dass ich schon wieder Geld ausgegeben habe. Entweder es ist OK, etwas einzutragen, oder es ärgert mich, dass ich diese Ausgabe gemacht habe. Das hat einen erzieherischen Effekt.

  5. Hallo Daniel!

    Ich führe 2 Excellisten für meine Finanzen, das hat sich sehr bewährt. Darin werden alle Fixausgaben aufgelistet. Eine Liste ist für regelmäßig Fixausgaben und die andere für unregelmäßige Fixausgaben, die ich auf monatlich umrechne. Dadurch haben solche Extraereignisse keine Auswirkung auf mich.

    lg
    Maria

    • Ich glaube, die Teilung in zwei verschiedene Teile, den regelmäßigen und den unregelmäßigen Ausgaben scheint bei vielen das Mittel der Wahl zu sein. Aber was meinst du mit “auf monatlich umrechnen”?

      • Damit ist gemeint, dass du schaust, was du im letzten Jahr (Zeitraum beliebig) für Ausgaben hattest und dann davon ausgehst, dass du sie auch nächstes Jahr wieder hast und das Geld entsprechend bereits zur Seite legst.

        Beispiel: Letztes Jahr habe 600€ in unerwartete Autoreparaturen gesteckt. Daher lege ich jetzt 50€ pro Monat zurück, die nur für unerwartete Autoreparaturen gedacht sind. Muss ich etwas am Auto reparieren, habe ich dafür bereits ein Polster.

        Funktioniert noch besser mit regelmäßigen Sonderausgaben. Angenommen du zahlst immer im Dezember 900€ für eine Versicherung, dann legst du einfach jeden Monat 75€ dafür beiseite und wenn dann der Dezember kommt, reißt diese “überraschende Sonderausgabe” kein Loch in dein Budget.

        Super einfache Methode, mit Super Auswirkungen.
        Habe unten meine zwei Blog-Posts mit Excel-Helfer gepostet.–

      • Hallo Daniel!

        Spät aber doch meine Antwort. Du hast es im Prinzip in Deinem neuen Beitrag eh auch so beschrieben.

        Wenn ich pro Jahr z.B. 600 Euro für Autoservice+Versicherung brauche, dann lege ich monatlich Euro 50,– auf die Seite dafür. Das habe ich damit gemeint mit auf monatlich umrechnen.

        Das mache ich seit über 30 Jahren sehr erfolgreich so, ich könnte mir das nicht anders vorstellen.

        lg
        Maria

  6. Chris sagt

    Hallo Daniel,

    ein interessantes Thema. Geld ist ja eigentlich immer zu knapp. Richtig gespürt habe ich das im letzten Jahr meines Studiums in dem ich nicht mehr nebenbei gearbeitet habe. Da ging es dann ganz schön ans eingemachte, obwohl ich mir kaum was gegönnt habe.
    Aktuell mit gesichertem Einkommen sieht die Sache etwas anders aus. Für unsere Finanzen pflege ich eine Tabelle in der ich alle Fixkosten die im Laufe des Jahres anfallen zusammenrechne. Kosten wie Versicherungen, GEZ, Strom, Wasser, Gas, Müll- und Abwassergebühren, etc.
    Der Betrag wird dann monatlich runtergebrochen und immer am Ersten auf ein separates Konto überwiesen, von dem diese Ausgaben begleichen werden. Für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs gibt es ebenfalls ein Budget. Meine Frau rechnet dann am Monatsende immer nach, ob wir damit ausgekommen sind. Was übrig ist geht auf ein Tagesgeldkonto und ist dann verfügbar für andere Ausgaben, wie Urlaub, Renovierungen oder was sonst so außer der Reihe anfällt.

    Ganz gut sparen kann man z.B. bei den Nebenkosten, wenn man diese jährlich im Voraus bezahlt, da viele Anbieter dann einen Rabatt gewähren. Das macht bei den Summen schon etwas aus.
    Generell empfiehlt sich auch immer die Regel mindestens 3 Monatseinkommen auf dem Tagesgeldkonto vorzuhalten, falls man unvorhergesehene Ausgaben wie Reparaturen anfallen. So ist man immer etwas abgesichert.
    Für alle die etwas über haben zum sparen und fürs Alter vorsorgen wollen, kann ich die Seite zendepot.de empfehlen.

    • Ich persönlcih halte nichts davon, Jährlich Rechnungne zu bezahlen. Klar, es ist ein paar Euros günstiger, aber monatliche Zahlungen führen bei mir zu mehr Übersicht.
      Dafür sehe ich es genauso, dass man mehrere Monatseinkommen für den Notfall vorhalten sollte. Wie viele, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Ob das nur 1, 3 oder gat 6 Monate sind.

  7. Hi Daniel,
    da sich bei mir das Leben in den letzten beiden Jahren ziemlich radikal verändert hat und ich meine Finanzplanung ständig neuen Umständen anpassen muss(te), führe ich konsequent Hausaltsbuch. Alle Ausgaben werden sofort in einer Buchaltungsapp im Handy erfasst.
    Außerdem habe ich eine Exceltabelle mit geplanten Budget,s in der auch die Fixkosten erfasst sind. Die führe ich monatlich fort und errechne mir auch Monatsmittel.
    Da ich alsFreiberuflerin auch kein Fixgehalt habe und selbst meine Einnahmen variabel sind, muss naturgemäß auch die Budgetplanung stärker schwanken. Aber so allmhlich hab ich einen guten Überblick.
    LG
    Astrid

    • Finanzplanung mit einem unregelmäßigen Einkommen stelle ich mir sehr schwer vor. Liegt wohl daran, dass ich, was die Finanzen angeht, sehr vorsichtig und ängstlich bin. Es wäre interessant zu hören, wie du das genau bewältigst!

      • Hi Daniel,
        ähnlich wie du mit deinem “Taschengeld”. Ich habe ein monatliches Fixbudget festgelegt und wenn mehr Geld reinkommt, wandert es sofort auf ein Asugleichskonto, von dem aus ich das Fixbudget aufstocke, wenns mal enger wird.
        Da ich schon as länger selbstständig bin, hab ich Daten was über einen längerne Zeitraum gemittelt hereinkommt, so dass das System inzwischen eigentlich ganz gut funktioniert.
        Das Ausgleichskonto dient gleichzeitig als Puffer für größere Investitionen und als Steuersammelkonto, da ich meine Steurn vierteljährlich zahle.
        LG
        Astrid

  8. Hallo Daniel,
    ich habe lange Jahre sehr genau Buch geführt, auch schon eine Weile eine app geführt. Derzeit schaue ich nur unregelmäßig nach meinen Finanzen. Es ist alles gut eingestellt und trotz Teilzeit Einkommen ist am Ende des Monats noch immer Geld übrig. Mehr brauche ich eigentlich nicht zu wissen. Um den Überblick zu behalten zahle ich soviel wie möglich mit Karte. So kann ich über das online Banking bei Bedarf schnell einen Überblick erhalten. Außerdem habe ich eine Übersicht über meine fixen Kosten und philosophiere regelmäßig, ob der eine oder andere Post wirklich so sein muss. Zum Beispiel bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass 40 Euro im Monat für Mobilfunk gar nicht so nötig sind und steuere jetzt dagegen. Ob ich aber einen harten Einschlag wie Krankengeld ohne weiteres verkraften würde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich fürchte eher, dass ich bei diesem persönlichen Stresstest eher durchfallen würde. Daher wünsche ich dir alles gute bei dem, was noch so kommen wird bei dir.

    • Ich persönlich fand es auch mit vollem Gehalt immer wichtig, nicht mehr regelmäßig auszugeben, als ich auch mit Krankengeld bzw. ALG1 bekommen würde. Dazu werde ich aber auch in einem zukünftigen Artikel drauf eingehen…

      • Da haben wir ja noch einen Punkt gemeinsam 🙂
        so gehe ich auch vor, das alles an regelmäßigen Ausgaben auch mit Gehaltseinbußen noch machbar ist. Denn Krankengeld, ALG 1 oder ALG2 kann schneller kommen als man denkt und dann kommt das böse erwachen. Nee das muss ich micht haben da bin ich lieber vorsichtig und meinetwegen in den Augen der anderen auch ein Pessimist 🙂

  9. Ich habe mich vorletztes Jahr mal intensiver mit dem Thema beschäftigt und habe da ein System gefunden das gut mich funktioniert. Ich habe das in zwei Posts detailliert beschrieben und mein Excel Tool zur Verfügung gestellt.

    Viel Spaß und hoffentlich kann es ja noch jemanden helfen.

    https://medium.com/@helloludger/lass-dich-nicht-von-regelmäßigen-sonderausgaben-überraschen-453fa214a4a2

    https://medium.com/@helloludger/myfreedomaccount-überarbeitet-für-2016-9ccf02644f5c

  10. Mathias F. sagt

    Wichtig bei diesem “Lektion” ist auch das minimalistisch anzugehen und gerade für ungeübte die Eintrittsbarrieren in die eigene Finanzwelt niedrig zu halten.

    Mit mehreren Exceltabellen und Extrakonten und das und jenes noch schalten die meisten ab. Es hat ja einen Grund das sie bis dahin noch keinen “Plan” haben. Ich erlebe das seit Jahren bei meiner Schwester. Trotz BWL Studiums null Handhabe für Geld und B(l)ockade wenn man helfen will. 🙂

    1 Konto und 1 Excel/Haushaltsbuch sollte man haben und es auch nicht als Pflicht ansehen müssen es auszufüllen. Alles was öfter als monatlich ist, wäre den meisten schon zu viel, die darin ungeübt sind.

    Man muss auch die persönliche Prämisse in der eigenen Geldpolitik berücksichtigen. Bei mir ist das maximale Ersparnis. Da muss ich mich auch auf keine plötzliche 900€ Ausgabe vorbereiten, da das Geld einfach da ist.

    Ich glaube der wichtigste erste Schritt ist für jeden sich mal 1 Jahr Kontoauszüge genau anzugucken und dann gaaaaanz viel regelmäßige Ausgaben zu streichen. Und jede Ausgabe auf mehreren Ebenen zu hinterfragen.
    Wie im Geschäft der Gewinn im Einkauf liegt, liegt das Ersparte privat in wenig Ausgaben.

    Wenn dieser Samen gelegt ist, entwickelt man ohne Vorgaben schon seinen eigenen Weg das zu hinterfragen. 🙂

    • Selbst eine einfache persönliche Finanzplanung wird ziemlich schnell sehr komplex. Es ist schwer, den Überblick zu behalten, ohne das Geld in mehrere Ecken zu schieben. Zumindest ist dies so bildlicher. “Geld, dass nicht auf dem Konto/Sparbuch/Briefumschlag/Geldbörse ist, kann ich nicht ausgeben”, ist einfacher zu verstehen als ” Ich habe viel Geld auf einem Konto, darf es aber nicht ausgeben, weil in x Monaten A, B und C bezahlt werden muss”.

  11. Thomas sagt

    Hallo Daniel, meine finanzielle Situation ist ziemlich übersichtlich, somit brauche ich keine Hilfen ..

    Nettogehalt: 1150 Euro

    Fixkosten: Wohnung 360 Euro warm
    Internet: 25 Euro
    Handy: max. 5 Euro (Prepaid)
    GEZ: 17,50 Euro
    Monatsticket Bahn: 55 Euro
    Essen und Kleidung: 50 Euro (Pauschale)

    Sonstige Ausgaben habe ich nur wenige. Ab und zu mal ein Restaurant-Besuch alle ein bis zwei Monate oder auch mal ein Urlaub, das ist immer drin und darüber mache ich mir keinen Kopf.

    Gruß, Thomas

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