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Das Fotoproblem

„Oh man… Das Fotoproblem.“ dachte ich mir, als ich eben den Artikel von Pia zum Umgang mit der digitalen Bilderflut gelesen habe. Ein Thema, um das ich auch schon viel zu lange herumtanze.
Ja, ich habe viel zu viele Gigabyte an Fotos auf meiner Festplatte und ahne, dass mir nun ein Bruchteil davon wirklich wichtig wäre.
Eine Frage stelle ich mir zu diesem Thema schon seit Jahren. Was ist wichtiger: der verbrauchte Platz auf der Festplatte oder die eigentliche Anzahl der Bilder?
Für mich ist eher der Plattenplatz entscheidend, was wiederum dafür sprechen würde, die Auflösung der Bilder herunter zu schrauben. Denn wie viele Megapixel braucht ein digitales Bild denn? Meine DSLR, die ich in der vergangenen Woche verkauft habe, machte Bilder von 15MP und ein Bild wog ca. 6MB. Und dabei nutze ich schon bei der Aufnahme das verlustbehaftete JPEG-Format und nicht die Raw-Bilder.
Zudem habe ich vor einiger Zeit meine Bilder auf 5MP herunter gerechnet, gepackt, verschlüsselt und diese auf einen Internetspeicher mit 25GB Volumen hochgeladen. Hat etwas gedauert, aber nun sind die Bilder, es ist das 2 Offsidebackup, wirklich sicher. Und wenn ich ehrlich bin, braucht es auch keine Bilder die eine Auflösung von 8MP überschreiten, oder?
Diesen Schritt traue ich mich mit meinen Originalen aber doch nicht. Warum kann ich mir nicht logisch erklären.
Aber wenigsten bin ich mein Spiegelreflexmonster los. Zu schwer, zu groß, zu unhandlich. Abgesehen von meinem Handy bin ich derzeit, seit 2001 das erste Mal kameralos. Das soll sich zur nächsten Gelegenheit, in der ich gerne eine Kamera dabei haben möchte, ändern. Bis dahin kann ich noch viel Zeit mit Nachsinnen über dieses Thema verbringen…