Autor: Daniel

peak attention oder “Wir hatte doch alles!”

Das Zuviel ist im Minimalismus ein, wenn nicht der zentraler Punkt. Ohne diesen würde der Wunsch nach einem einfachen Leben wohl kaum existieren. Und genau dieses Zuviel treibt mich seit Jahren an, mein Leben einfacher zu gestalten. Aber dass das nicht wirklich einfach ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass mich dieses Thema nach nun fast 10 Jahren immer noch beschäftigt.

Kein Geheimnis ist auch, dass mich aktuell grade die „digitale“ Überforderung dranbleiben lässt. Und leider ist der Punkt in den letzten Jahren immer größer und fordernder geworden:

Macht ein minimalistisches Leben glücklich?

Ich glaube nicht, dass diese Lebensweise jeden Menschen in unserer heutigen Gesellschaft glücklich machen kann. Dafür gibt es viel zu viele verschiedene Lebensweisen und die daraus resultierenden Wünsche.

Damit ein freiwillig einfaches Leben (lifestyle of voluntary simplicity) „glücklich“ macht, benötigt es eine gewisse Einsicht, was im Leben wirklich nachhaltig zufrieden macht. Denn wir wollen im Grund ja zufrieden sein, nicht glücklich.

Da Minimalismus allein die Dinge und den Konsum umfasst, ist eine Reduktion auf das wesentliche wichtig. Was auch immer das für die einzelne Person heißen mag. Ganz nach Voltair: „Wer seine Wünsche zähmt, ist immer reich genug“.

gelesen: Food Pharmacy – Essen ist die beste Medizin

Ich bin ein sehr beeindruckendes Beispiel dafür, dass man sich wirklich aufrichtig für eine gesunde Ernährung interessieren und sich trotzdem ziemlich schlecht ernähren kann. Darauf habe ich noch nie einen Hehl gemacht.

Und ich würde dies ja auch gerne ändern. Wenn nicht alles Ungesunde so gut schmecken würde. Oder (vermeintlich) überhaupt sättigen würde. Wobei ich bei der Lektüre des Buches „Food Pharmacy – Essen ist die beste Medizin*“ erfahren habe, dass mich dabei mein Gefühl sehr in die Irre führt.

Das Buch wurde von den zwei amerikanische Bloggerinnen Lina Nertby Aurell und Mia Clase geschrieben, welche unter www.foodpharmacy.blog bereits seit Jahren über das Thema Ernährung bloggen.

Ergebnisse des erste Minimalismus-Workshop

Am letzten Samstag fand der erste Minimalismus Workshop statt. Eine Idee, mit der wir Blogger uns schon seit Jahren beschäftigt hatten, wenn auch in einer anderen Form.

Anders als bei einem Stammtisch sollte nicht locker über alles Mögliche, sondern nur über ein bestimmtes Thema geredet werden. Und mir war wichtig, dass am Ende irgendein „Ergebnis“ steht. Die soll nun dieser Blogbeitrag sein.

Beim ersten Workshop ging es um das Thema „Brauchen vs. Wollen vs. Loslassen“. Wobei wir uns mehr mit den ersten beiden Punkten beschäftigt hatten. Und eine Grenze zwischen Brauchen und Wollen zu ziehen, war nicht wirklich einfach.

Gelesen: „Modern Romance – Auf der Suche nach der Liebe im 21. Jahrhundert“ von Aziz Ansari

Ich bin Single. Und in vielen, sehr intensiven Gespräche habe ich mich mit einem sehr guten Freund in den letzten Monaten immer wieder über das Singledasein unterhalten. Dabei haben wir nicht nur einmal feststellen müssen, wie unterschiedlich unsere Annahmen und damit unsere jeweiligen Realitäten in diesem Punkt. Was daran liegt, dass wir vom Alter her über 10 Jahre auseinander liegen.

Das Singledasein und die Partnersuche habe sich in den letzten 10 bis 15 Jahren rapide geändert. Und um den Status quo geht es in Aziz Ansaris Buch „Modern Romance – Auf der Suche nach der Liebe im 21. Jahrhundert“*.

gelesen: Less is More – Von der Freude des Weglassens

Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit Sasakis Buch „Das kann doch weg“ begeistert gelesen habe, hatte ich Lust auf weitere Bücher zum Thema Minimalismus. Vielleicht würde ich ja auch in anderen Büchern weitere Anregungen für mein einfaches Leben bekommen.
Deswegen freute ich mich auch, als ich vom Verlag das Francine Jays Buch „Less is More – Von der Freude des Weglassens“* zugesendet bekam.

Einladung: Live-Aufnahme des Minimalismus-Podcast am 02.06.2018

Wie bereits im Podcast angekündigt, werden Michael und ich am Samstag, den 02. Juni 2018 um 17 Uhr im Unperfekthaus Essen die 50. Folge des Minimalismus-Podcasts live vor Publikum aufnehmen.

Ich freue mich besonders darüber, dass wir als Gast für diese Jubiläumsfolge den einzigen weiteren deutschen Minimalismus-Podcaster gewinnen konnten: Marco Matthais vom Podcast „Ein Minimalist erzahlt“.

Als Thema dieser besonderen Folge werden wir über Dinge sprechen, die wir zwar besitzen, aber nicht unbedingt besitzen wollen. In der zweiten Hälfte würden wir dann gerne Fragen aus dem Publikum und von dir, liebe Leserin, lieber Leser beantworten.

Gelesen: Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt

dav

Aktuell bin ich irgendwie im Lesefieber. Ich verschlinge ein (Sach-)Buch nach dem anderen und habe auch fast alle meine Zeitschriften, welche bei mir noch auf Halde lagen, ausgelesen. Und das Thema Digitalisierung und dessen Auswirkungen auf unser Erleben und Verhalten hatte es mir in besonders angetan.

Nachdem ich „Unwiderstehlich: Der Aufstieg suchterzeugender Technologien und das Geschäft mit unserer Abhängigkeit“ von Adam Alter* gelesen habe (zudem es in den kommenden Wochen eine mehrstündige Audio-Zusammenfassung in Podcastform auf meinem YouTube-Kanal und für meine Unterstützer auf Patreon geben wird) und, wie auch hier im Blog schon besprochen, „Das Internet muss weg“* gelesen habe, tauchte das heutige Buch in meinem Sichtfeld auf. Alexandra Borchardts Buch „Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt“* erschien erst am 23.04.2018 und wurde mir aufgrund meines aktuellen Interesses an dieser Thematik freundlicherweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.

Gelesen: „Das kann doch weg““ von Fumio Sasaki

„Glück bedeutet nicht, das zu haben, was man will, sondern das zu wollen, was man hat.“ Rabbi Hyman Schachtel

Bereits vor etwa einem Jahr ist mir das Buch „Goodbye, Things“*, der englischer Originaltitel von “Das kann doch weg!” von Fumio Sasaki aufgefallen, als es durch die Blogosphäre und sozialen Medien getrieben wurde. „Wieder so ein Buch über Minimalismus, welches auf der aktuellen Hypewelle mitsurfen möchte“ dachte ich mir. Trotzdem war ich interessiert. Allerdings zu wenig, um mir das Buch in englischer Sprache zu bestellen.

Gelesen: „Das Internet muss weg – Eine Abrechnung“ von Schlecky Silberstein.

Wer die vor nicht allzu langer Zeit erschienenen Folgen des Minimalismus-Podcast zu den Themen „Social Media“ oder „Smartphone minimalistisch nutzen“ gehört hat, kennt wohl meine Einstellung zum Internet, zu „smarten“ Geräten und vor allem Social Media. Nicht zuletzt hat mein Podcastkollege Michael sich komplett aus Social Media zurückgezogen.

Meiner Meinung nach, sind Social Media einzig und allein Werbenetzwerke, welches seinen Nutzern auf sie persönlich zugeschnittene Werbung einblendet sowie die von ihnen erzeigten Daten nutzt und ggf. auch weitergibt (wie man im jüngsten Fall rund um „Cambridge Analytica“ schön sehen kann).