Autor: Daniel

gelesen: “small is beautiful” von Ernst F. Schumacher

In den letzten Wochen und Monaten lese ich ein Buch nach dem Anderen. Darum gibt es auf dem Blog und im Podcast aktuell so viele Buchbesprechungen und -gedanken. So wie heute. Auch wenn ich mit dieser kleinen Rezension dem vorzustellenden Buch kaum gerecht werden kann.

„Small is beautiful – die Rückkehr zum menschlichen Maß“ von Ernst F. Schumacher* erschien bereits im Jahr 1973 (auf deutsch 1979). Was mich zuerst abschreckte, dann verwunderte. Allerdings beschäftige ich mich aktuell viel mit den Hintergründen der Postwachstumsökonomie. Und dort ist Schumachers Buch eine der Quellen, auf die sich oft bezogen wird.

Gelesen: „Was ist so schlimm am Kapitalismus?“ von Jean Ziegler

Das Buch „Was ist so schlimm am Kapitalismus? Antworten auf die Fragen meiner Enkelin“ von Jean Ziegler* hatte ich nach seinem Erscheinen im letzten Jahr schon mehrfach wahrgenommen. Es gab in den schon einige diese kleinen Bücher, die auf dem Cover nur den Titel in großen Lettern auf einer Signalfarbe als Hintergrund zeigen. Auch wenn ich weiß, dass dies meist gute und wichtige Bücher sind, hatte ich dieses erst mal nicht zu Hand genommen.

Erst vor ein paar Wochen warf ich in meiner Bücherei einen Blick hinein. Und schon auf den ersten Seiten war ich so begeistert, dass ich den Verlag C.Bertelsmann / RandomHouse um ein Rezensionsexemplar gebeten habe. Dieses landete freundlicherweise ein paar Tage später in meinem Briefkasten.

Ich habe wieder richtig Bock! – Stand der Dinge – Dezember 2019

Seitdem ich im Oktober umgezogen bin, sind meine kompletten Routinen auf den Kopf gestellt. Selbst das Verschicken eines Briefes gestaltet sich schwierig: Wo genau habe ich die Briefumschläge hin geräumt? Ah, im Wohnzimmer! Warum nicht hier neben meinem Schreibtisch? Wo bekomme ich Briefmarken her? Und warum gibt es dort keinen Briefkasten??
Aber genau diese Durchbrechung eingefahrener Denkweisen hat bewirkt, dass ich ebenso meine freie Zeit hinterfrage. Und was ich mit ihr machen möchte. Denn erstaunlicherweise habe ich nach einer längeren Erholungsphase von den Umzugsstrapazen wieder richtig Lust produktiv zu sein.

peak attention oder “Wir hatte doch alles!”

Das Zuviel ist im Minimalismus ein, wenn nicht der zentrale Punkt. Ohne diesen würde der Wunsch nach einem einfachen Leben wohl kaum existieren. Und genau dieses Zuviel treibt mich seit Jahren an, mein Leben einfacher zu gestalten. Dass dies nicht wirklich einfach ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass mich dieses Thema nach fast 10 Jahren weiter beschäftigt.

Kein Geheimnis ist auch, dass mich aktuell grade die „digitale“ Überforderung dranbleiben lässt. Und leider ist der Punkt in den letzten Jahren immer größer und fordernder geworden:

Macht ein minimalistisches Leben glücklich?

Ich glaube nicht, dass diese Lebensweise jeden Menschen in unserer heutigen Gesellschaft glücklich machen kann. Dafür gibt es viel zu viele verschiedene Lebensweisen und die daraus resultierenden Wünsche.

Damit ein freiwillig einfaches Leben (lifestyle of voluntary simplicity) „glücklich“ macht, benötigt es eine gewisse Einsicht, was im Leben wirklich nachhaltig zufrieden macht. Denn wir wollen im Grund ja zufrieden sein, nicht glücklich.

Da Minimalismus allein die Dinge und den Konsum umfasst, ist eine Reduktion auf das wesentliche wichtig. Was auch immer das für die einzelne Person heißen mag. Ganz nach Voltair: „Wer seine Wünsche zähmt, ist immer reich genug“.

gelesen: Food Pharmacy – Essen ist die beste Medizin

Ich bin ein sehr beeindruckendes Beispiel dafür, dass man sich wirklich aufrichtig für eine gesunde Ernährung interessieren und sich trotzdem ziemlich schlecht ernähren kann. Darauf habe ich noch nie einen Hehl gemacht.

Und ich würde dies ja auch gerne ändern. Wenn nicht alles Ungesunde so gut schmecken würde. Oder (vermeintlich) überhaupt sättigen würde. Wobei ich bei der Lektüre des Buches „Food Pharmacy – Essen ist die beste Medizin*“ erfahren habe, dass mich dabei mein Gefühl sehr in die Irre führt.

Das Buch wurde von den zwei amerikanische Bloggerinnen Lina Nertby Aurell und Mia Clase geschrieben, welche unter www.foodpharmacy.blog bereits seit Jahren über das Thema Ernährung bloggen.

Ergebnisse des erste Minimalismus-Workshop

Am letzten Samstag fand der erste Minimalismus Workshop statt. Eine Idee, mit der wir Blogger uns schon seit Jahren beschäftigt hatten, wenn auch in einer anderen Form.

Anders als bei einem Stammtisch sollte nicht locker über alles Mögliche, sondern nur über ein bestimmtes Thema geredet werden. Und mir war wichtig, dass am Ende irgendein „Ergebnis“ steht. Die soll nun dieser Blogbeitrag sein.

Beim ersten Workshop ging es um das Thema „Brauchen vs. Wollen vs. Loslassen“. Wobei wir uns mehr mit den ersten beiden Punkten beschäftigt hatten. Und eine Grenze zwischen Brauchen und Wollen zu ziehen, war nicht wirklich einfach.

Gelesen: „Modern Romance – Auf der Suche nach der Liebe im 21. Jahrhundert“ von Aziz Ansari

Ich bin Single. Und in vielen, sehr intensiven Gespräche habe ich mich mit einem sehr guten Freund in den letzten Monaten immer wieder über das Singledasein unterhalten. Dabei haben wir nicht nur einmal feststellen müssen, wie unterschiedlich unsere Annahmen und damit unsere jeweiligen Realitäten in diesem Punkt. Was daran liegt, dass wir vom Alter her über 10 Jahre auseinander liegen.

Das Singledasein und die Partnersuche habe sich in den letzten 10 bis 15 Jahren rapide geändert. Und um den Status quo geht es in Aziz Ansaris Buch „Modern Romance – Auf der Suche nach der Liebe im 21. Jahrhundert“*.

gelesen: Less is More – Von der Freude des Weglassens

Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit Sasakis Buch „Das kann doch weg“ begeistert gelesen habe, hatte ich Lust auf weitere Bücher zum Thema Minimalismus. Vielleicht würde ich ja auch in anderen Büchern weitere Anregungen für mein einfaches Leben bekommen.
Deswegen freute ich mich auch, als ich vom Verlag das Francine Jays Buch „Less is More – Von der Freude des Weglassens“* zugesendet bekam.