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Stand der Dinge

Nach meiner unfreiwilligen Pause möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich zurückzumelden und ein kurzes Update meiner letzten Experimente zu gehen. Am sinnvollsten gehe ich wohl chronologisch vor:

Pendler
Tja, das Pendler-Experiment… Finanziell ging es voll nach hinten los. Ich konnte genau zwei Wochen im Oktober und ca. eine Woche im November mit Bus und Bahn fahren. Dann kam meine unfreiwillige Pause. Zwar konnte ich das Ticket für Fahrten zum Arzt nutzen, aber da ich eine höhere Preisstufe mit entsprechend höherer Reichweite habe, konnte ich das Ticket nicht annähernd ausreizen.
Trotzdem habe ich ein paar Erkenntnisse gewinnen bzw. wieder aktiviert. Erstmal war ich wieder viel mehr unterwegs. Durch die freien Fahrten und die nicht mehr benötigten Parkplätze, könnte ich schnell einiges auf dem Rückweg erledigen. Bücherei, Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte mit Freunden lagen meist auf dem Weg oder waren schnell zu erreichen. Das lag aber auch daran, dass ich immer durch die Essener City musste und da habe ich nunmal alle Möglichkeiten.
Eine der schönsten Seiten war der fehlende Autofahrstress. Es fiel mir zwar nicht sofort auf, aber jetzt, nachdem ich wieder ein paar Tage mit dem Auto unterwegs bin, nerven mich Baustellen und die vielen kleinen Verhaltensweisen des täglichen Krieges auf den Straßen hier im Pott. Zwar gibt es auch in den Öffentlichen solche Situationen, aber da ich nicht direkt beteiligt bin, regt es mich auch nicht auf, sondern belustigt mich. Wenn die Fahrerin der Bahn die Krise bekommt, weil immer mehr Menschen in eine überfüllte Bahn wollen, musste ich über die Ansagen laut lachen.
Was ziehe ich für Schlüsse aus meinem Experiment? Es ist durchaus eine gute Alternative, auch wenn es länger dauert, wofür der Weg deutlich entspannter ist. Nervig fand ich nur eine Rückfahrt um Mitternacht, die gut zwei Stunden dauerte. Mit dem Auto wäre ich in 45 Minuten Zuhause gewesen.
Wann ich diese Zeit wiederholen werde, weiß ich noch nicht. Dies hängt auch mit den Auto-Erfahrungen in der nächsten Zeit ab.

Shoppingdiät?
Ja, ich habe mich entschieden und kaufe seit dem Black Friday keine neuen elektronischen Gerätschaften. Ob ich das Ganze durchhalten werde, weiß ich nicht. Das wird die Zeit zeigen. Aber dazu werde ich später noch gesondert etwas erzählen.

Ernährungsexperiemente
Ich habe es über 4 Wochen ohne künstliche Süßstoffe und 3 Wochen ohne Zuckerwasser geschafft. Ich habe sogar damit begonnen, keine Süßigkeiten und kein Junkfood mehr zu essen. Aber leider kam nach einer Woche etwas dazwischen und ich hatte andere Sorgen, als meine Ernährung. Die hat sich dann auch prompt in den letzten Wochen wieder gewohnte Bahnen begeben.
Aber das Thema ist noch nicht vom Tisch! Ich meine behaupten zu können, dass ich mich in der Zeit „anders, besser, gesunder“ gefühlt habe. Genau definieren kann ich das wegen der vergangenen Zeit nicht mehr so genau. Da muss ich also noch mal ran.

Und wie geht’s weiter?
Ich hatte in den letzten Wochen viel Zeit zum Nachdenken. Dabei herausgekommen ist unter anderem der Umzug meines Blogs, weg von WordPress als Hoster und hin zu eigener Verwaltung des Blogs inklusiver der Domain. Habe lang mit mir gehadert, ob dies denn „einfach“ (im Sinne von einem einfachen Leben) sei. Aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Wichtig war mir, dass der Blog mit Ökostrom betreiben wird, was mein Hoster auch tut.
Auch möchte ich in Zukunft regelmäßiger schreiben. Dies wird auch durch einige neue Formate geschehen, die ich hier bisher nur selten und ungerne genutzt habe. Dazu gehören unter anderem auch Buchrezensionen oder Videos. Aber versprechen tue ich natürlich nichts. Denn welcher Blogger möchte nicht regelmäßiger und mehr schreiben? Also, auf geht’s…

4 Kommentare

  1. Essen? Pott? Krieg auf der Straße?
    Muss ich womöglich meine jahrelange Essen-Abstinenz unterbrechen und mal nach dem Rechten sehen?
    Ich fand früher – vor über 12 Jahren – das Autofahren in Essen und um Essen “cool”…muss ich gestehen.
    Leiden Essens Straßen inzwischen auch an Arterienverkalkung?

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