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Warum weniger Optionen mehr Glück bedeutet…

by DaRio Valenzuela / unsplash.com

Wir streben nach immer mehr! Die Wirtschaft ist nur mit ständigem Wachstum zufrieden. Und wir haben uns in den letzten Jahrzehnten fleißig diesem Dogma angepasst.
Immer muss es mehr sein. Vor allem aber wollen wir mehr Auswahlmöglichkeiten. Der Supermarkt hat nur eine Sorte Joghurt im Angebot? Dann gehen wir doch lieber in den anderen, in dem es fünf gibt. Oder als Kind hatte ich nur wenige Hörspielkassetten und hörte diese immer wieder. Heute habe ich gleich 186 Folgen der drei Fragezeichen* auf meinem MP3-Player.

Warum ich wenig will, aber so viel brauche…

Vor einiger Zeit habe ich ein Bild auf meiner Facebookseite gepostet. Auf diesem war der folgender Spruch zu lesen:

„Das Dilemma eine Minimalisten: Ich will wenig, aber brauche so viel…“

Bisher habe ich festgestellt, dass solche Bilder immer mit einem kleinen, zustimmenden Nicken schnell weitergescrollt werden. Der Spruch löste aber, zu meiner Verwunderung, einige Nachfragen aus. Ob es denn nicht umgekehrt sei?

Brauchen wir nicht eher wenig, aber wollen so vieles?

Natürlich ist das so!

Richtig ausmisten – Wie geht das eigentlich?

by Adriano Makoto Suzuki / flickr.com

Auf dem Minimalismus-Stammtisch letzten Samstag in Essen wurde ich gefragt, wie man denn am Besten mit dem Ausmisten anfangen kann. Und da ich grade selbst mal wieder ein Ausmistwelle erlebe, möchte ich mein Vorgehen in diesem Artikel so kurz wie möglich zusammenfassen.

Bei mir fängt es meist mit einem leichten Unwohlsein an. Wenn mir etwas zu viel wird, merke ich es mittlerweile ziemlich schnell. Und auch wenn ich mich seit Jahren mit dem Minimalismus beschäftige, heißt das nicht, dass sich bei mir nie Dinge ansammeln, die nicht mehr benötigt werden. So haben sich über die letzten Jahre hinweg wieder ein paar Dinge angesammelt, die weg können: Ein paar Bücher, Videospiele, Kleinkram aus meiner „Schrömmelschublade“ und meinem kleinen Vorratsschränkchen und so weiter…

Das Bücherregal ist wieder da!

by Roman Mager / unsplash.com

In den letzten Tagen habe ich mal wieder ein bisschen an an diesem Blog gearbeitet.

Vor allem freut es mich, dass endlich wieder sehr beliebter Teil dieser Seite online ist:

Das Bücherregal!

Der ein oder andere kann sich vielleicht erinnern, dass es dieses virtuelle Bücheregal bereits bis Anfang 2015 in meinem Blog zu finden gaben. Ich habe viele Mails bekommen, wo es den abgeblieben ist. Nun ist es wieder da!

Alle dort aufgeführten Bücher habe ich selbst gelesen und kann diese für den am Minimalismus interessierten Leser sehr empfehlen. Es finden sich dort aber auch Bücher aus verwandten Bereichen, deren Lektüre sehr zu empfehlen ist.

Wie soziale Netzwerke unterschwellig zum Konsum auffordern

by Mark Kens / flickr.com

Nicht kaufen, nicht konsumieren ist verdammt schwierig! In unser Gesellschaft werden wir nicht nur durch Werbung, sondern vor allem durch den sozialen Vergleich zum Kaufen angeregt.
Soziale Netzwerke sind dabei in meinen Augen die größten Konsumverführer. Denn sie präsentieren uns geschickt immer wieder Kaufanreize, die als harmlose Empfehlungen von „Freunden“ getarnt daherkommen.

gelesen: „Digitale Depression – Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern“

Bei einem meiner letzten Besuche der örtlichen Bücherei viel mir in dem Regal der Neuerscheinungen das Buch „Digitale Depression – Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern“ von Sarah Diefenbach und Daniel Ullrich* auf. Und natürlich habe ich es direkt mitgenommen.

Das Thema Smartphonenutzung und auch das Internet als solches waren ja bereits öfter Themen dieses Blogs. Und das all die neuen Möglichkeiten die uns diese Technologien eröffnen nicht immer nur positiven Nutzen bringen dürften auch jedem bekannt sein. Grade deswegen fand ich das Thema des Buches sehr interessant.

Minimalismus – nur eine romantische Vorstellung?

by Thomas Griesbeck / unsplash.com

In unregelmäßigen Abständen schaue ich mir gerne die Dokumentationen in der ARD-Mediathek an. Weil es so schön einfach, senderübergreifend und kostenlos ist. Die ARD bietet auch immer mal wieder Dokus an, die sich direkt oder indirekt mit dem Minimalismus auseinandersetzen. Zuletzt waren vor allem zwei Dokus, die mich besonders nachdenklich zurückgelassen haben:

Beide Dokus zeigen ein alternative Wohnkonzepte auf, die mich im tiefsten Ruhrgebiet ein bisschen wehmütig stimmen. Auch, wenn diese Konzepte immer noch ein Stück von Thoreaus „Walden“ entfernt sind, so wecken sie doch in mit die Sehnsucht nach einem Leben, welches näher an der Natur befindet.

gelesen: „Geplanter Verschleiss“ von Christian Kreiß

Cover: Geplanter Verschleiss

Als ich vor ein paar Wochen angefangen habe, mich mit dem Thema Konsum zu befassen, schaute ich in der nächstgelegen Zweigsteller meiner Bücherei einmal nach, was diese denn zum Thema an Literatur zur Verfügung hatte. Viele Bücher fand ich nicht. Was ich eigentlich sehr verwundernd finde, denn jeder von uns konsumiert jeden Tag. Und da es sich dabei um ein so alltägliches Phänomen handelt, hätte ich gedacht, dass es auch ein erschlosseneres Thema wäre. Aber gut…

Eines der gefundenen Bücher war „Geplanter Verschleiss – Wie die Industrie uns zu immer mehr und immer schnellerem Konsum antreibt – und wie wir uns dagegen wehren können“ von Christian Kreiß.

Willkommen in 2017

Zuerst einmal wünsche ich Dir, liebe Leserin, lieber Leser, ein wundervolles Jahr 2017!

by Meiying Ng/unsplash.com

Nachdem der Dezember bei mir traditionell ein eher ruhiger Monat ist, geht es im Januar, nach all den Feiertagen und der ganzen Völlerei um mich herum wieder mit dem normalen Leben los. Einmal zurück auf Anfang und Go!

Wo geht es hin?

Die letzten Tage im Dezember habe ich genutzt, um in meiner Wohnung mal wieder klar Schiff zu machen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich immer noch den Wunsch habe, dass jedes Teil, seinen eigenen Platz bekommt. Wobei ich dann entweder immer noch zu viel Zeug oder einfach keinen vernünftigen Stauraum habe. Vermutlich ist irgendwie beides der Fall. Ich denke, dass ich mal Ausmist-Welle starte und schaue, ob sich das Gefühl dazu ein bisschen verändern wird.