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gehört: Vom Glück der Unerreichbarkeit

Das Glück der Unerreichbarkeit HörbuchVor ein paar Tagen stolperte ich bei audible über das Hörbuch „Vom Glück der Unerreichbarkeit“ von Miriam Meckel. Dort setzt sich die Autorin mit den Phänomenen auseinander, die sich durch die Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones seit Ende der 1990er Jahren in unser Leben geschlichen haben. So berichtet sie von den verschiedenen Verhaltensweisen, die wir uns durch die Nutzung dieser Geräte angeeignet haben.

Warum ein einfaches Leben gegen Populismus hilft

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Quelle: Wikipedia

Jetzt mal ehrlich: Warum wundert ihr euch so, dass dieser Mensch vor ein paar Tagen zum US-Präsidenten gewählt worden ist? Wenn ich nur ein paar Minuten darüber nachdenke, warum Menschen Populisten wählen, dann kann ich diese Wahlentscheidungen ziemlich gut nachvollziehen. Und soo schwer ist das auch nicht!

Auf Twitter (leider habe ich keine andere Quelle) kursiert ein Bild, dass die Wahlentscheidung der 18-25jährigen Amerikaner wiedergibt. Eine überwältigende Mehrheit stimmt demnach gegen die Ansichten des amerikanischen Populisten.

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich. Denn diesen Menschen geht es noch finanziell gut. Sie mussten noch nicht ihr eigenes Geld verdienen und damit haushalten. Auch haben die meisten noch keine Schulden, die zurückgezahlt werden müssen.

Warum Minimalismus nach dem Ausmisten verdammt weh tun

Wunderkerze

by Jamie Street / via unsplash.com

Vor ein paar Tagen habe ich mich nach einer verdammt langen Zeit mal wieder mit meinem Reader beschäftigt. Auch wenn dieser automatisch alle Beiträge löscht, die älter als ein Monat sind, musste ich mich durch ziemlich viele Beiträge und Artikel all meiner verfolgten Blogs klicken.
Dabei ist mir bei den vielen Schreiberlingen im Bereich des Minimalismus wieder aufgefallen, dass viele Minimalismus fast ausschließlich über die Anzahl der Gegenstände definieren. Dies finde ich entschieden zu kurz gegriffen. Ich kann aber auch verstehen, warum dies so ist.

Über den Wert einer Tätigkeit

„Mein Freunde, steh auf S & M,
Meine Freunde sind nicht grade verklemmt:
Sie bleiben tagelang Zuhaus’,
peitschen sich gegenseitig aus
und sie zerschneiden sich mit Glas.
Dürfen die das??“
Die Ärzte – Meine Freunde

Eigentlich sollte es mich als Psychologe in Ausbildung nicht weiter verwundern. Aber ich bin trotzdem immer wieder überrascht, wie leicht sich das Verhalten von Menschen vorhersagen lässt. Denn mein letzter Artikel schreit ja gradezu danach, mir zu erklären, warum das Spielen von Videospielen ja eine sowas von niedere Beschäftigung ist. Und natürlich ist dies auch geschehen.
Was aber in mir grundsätzlich die Frage aufwirft: Ist diese Art seine freie Zeit zu verbringen wirklich so verwerflich? Oder gibt es Tätigkeiten, die besonders verdienstvoll sind? Und wer bestimmt eigentlich über den Wert einer Tätigkeit?

Ein kleiner Sieg über den (irrationalen) Konsum

skyrimremasterWie ich ja bereits öfters erwähnt habe, zocke ich ab und zu mal gerne. Und der Herbst ist die Zeit, in der es wegen dem Vorweihnachtsgeschäfts ein Release nach dem Andere gibt. So auch dieses Jahr. Gerade treten wir in die heiße Phase der Veröffentlichungen ein.
Eigentlich halte ich mich von neuen Spielen, bis auf wenige Ausnahmen fern. Denn der Preisverfall ist in diesem Konsumbereich ziemlich drastisch und dazu gibt es einen florierenden Gebrauchtmarkt. Aber so zwei, drei Male im Jahr, werde auch ich von der gigantischen Werbemachniere auf bestimmte Games angefixt.

Über die Vorteile alter Technik

Im letzten Artikel habe ich angekündigt, dass ich mit „alten“ Dingen noch weitere Vorteile verbinde. Diese möchte ich in den folgenden Zeilen näher erläutern.

Während wir bis Mitte/Ende der 2000er Jahre zumeist ein Gerät für eine Aufgabe hatten, werden heute immer mehr Funktionen in ein Gerät gepresst.
Allen voran ist natürlich das Smartphone zu nennen. Mobiltelefone waren mal einfache mobile Telefone. Heute sind es vollwertige Computer mit Internetzugang, Fotokamera und Camcorder, Musik- und Videoabspielgerät, Spielekonsole, Taschenlampe und noch so vieles mehr. Mit TVs ist in den letzten 5 Jahren ähnliches passiert. Und zuletzt war es die Uhr, die vermeintlich smarte Funktionen erlernte.
Aber ich behaupte mittlerweile, dass es eher kontraproduktiv ist, Gerät zu nutzen, die viele Funktionen vereinen. Für mich sprechen folgende Argumente für Geräte, die nur wenige Funktionen ausüben:

Warum Altes nicht immer schlechter ist…

sony-walkman-mz-n510Im Sommer bin ich mehr durch Zufall auf das Thema Retro-Videospiele gestoßen. Aus Neugier besuchte ich die Retrobörse in Bochum Anfang September und war begeistert.

Es wurde eine Art Nostalgiegefühl in mir getriggert. Ausgelöst durch die vielen Konsolen und Spiele, die mich in meiner Kindheit umgaben. Allerdings dachte ich zu diesem Zeitpunkt, dass Retrogames und -konsolen ja verdammt teuer sein müssen. Dies wurde teilweise auch durch die Preise auf der Börse bestätigt.

Stand der Dinge – Oktober 2016

Lela-Katze

Meine Lela-Katze

Lang, lang ist es her. Mal wieder. Es kommt mir oft gar nicht so lang vor, aber meinen letzten Artikel hier habe ich noch vor dem Sommer geschrieben. Jetzt hat der Herbst Einzug gehalten und die Tage werden wieder kürzer anstatt länger.

Michael und ich haben uns bereits in der aktuellen Folge des Minimalismus-Podcasts drüber unterhalten, wie schwer die ganze Sache geworden ist. Damit meine ich nicht das Schreiben, sondern das Thema Minimalismus selbst. Wir sind bereits alte Hasen in dem Bereich, der Glanz und die Spannung des Neuen ist schon lange versiegt. Nicht, dass das Thema seinen Reiz verloren hat. Aber der Aktionismus des Anfangs fehlt natürlich.

Warum ich wieder gedruckte Bücher lese

gedruckte BücherIn den Anfängen dieses Blogs hatte ich noch keinen eReader. Alles, was ich gelesen habe, fand den Weg als gedruckte Bücher zu mir. Aber als dann die eReader eines großen Internetkaufhauses erschwinglich wurden, griff ich auch zu und war begeistert. Dazu habe ich auch hier im Blog schon ein paar Zeilen schrieben.

Bis heute habe ich meinen eReader fast täglich in der Hand. Er ist leicht (im Vergleich zu dicken Büchern), nimmt keinen Platz weg (im Gegensatz zu den vielen Büchern im Bücherregal), ist einfach zu bedienen und eröffnet mir den Zugang zur Welt der Selfpublisher.