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Sperrgut

Seit über zwei Jahren verkleinere ich mich nun regelmäßig. Und wie das nun mal so ist, habe auch ich mit den kleinen Dingen angefangen. Das Meiste ist schon lange aus meinem Leben verschwunden. Und die Dinge, die noch da sind, sind groß.
Mit groß meine ich nicht unbedingt die reine Größe, sondern auch das Gewicht, den finanziellen Wert sowie auch den ganz persönlichen Wert der einzelnen Gegenstände. Es wird immer schwieriger diese Dinge loszuwerden, sei es logistisch oder mental.
In meinem Fall sind es beispielsweise Möbel, die ich einfach nicht loskriege, die aber auch nicht auf den Sperrmüll werfen möchte. Oder es sind teurer Gegenstände, wie ein altes Notebook. Grade bei elektronischen Geräten habe ich immer eine leichte Hemmung, diese zu verkaufen, weil der Aufwand und der evtl. mit dem Verkauf verbundene Ärger (Versandverluste oder Unstimmigkeiten), im Vergleich zum meisten Kleinvieh, viel höher ist.
Aber auch wenn die Überwindung groß ist, so habe ich mir aktuell die Zeit genommen und mich an genau diese Sachen heran gewagt.

20 Minuten

Auch wenn die Schränke leer sind, so heißt das nicht, dass meine Wohnung aufgeräumt wäre. Leider. Das ganze Thema Hausarbeit macht mir weder Spaß, noch taugt es als Achtsamkeitsübung. Einzig die Podcast und Hörbücher die ich dabei höre, lenken mich davon ab.

Um mich dennoch ein bisschen mit der ungeliebten Tätigkeit zu beschäftigen, wende ich in den letzten Wochen erfolgreich einen kleinen Trick an:
Ich stelle eine Eieruhr auf 20 Minuten und in diesen Minuten kümmere ich mich um die angefallenen Arbeiten: spülen, Wäsche wachsen, saugen, Schreibtisch leeren, etc.. Zwar schweife ich auch da oft ab, aber das Ticken der Eieruhr bringt mich dann meist schnell zurück in die aktuelle Tätigkeit. Sowas kann ein Handytimer nicht vollbringen.

Die Dinge geregelt haben

Vor einigen Wochen merkte ich einen leichten Schmerz an meinem Steißbein. Dieser wurde über die nächsten Tage immer schlimmer, sodass ich kaum mehr laufen konnte. Kurz darauf folgte die Notaufnahme und einen Tag später die Operation.

So wurde ich von einem auf den anderen Tag aus meinem Alltag gerissen. Und sowohl am Arbeitsplatz, als auch in den eigenen vier Wänden gab es so vieles zu regeln und erledigen. Die Schmutzwäsche hatte ich einige Tage liegen lassen, aufgeräumt war es trotz der schon gut ausgemisteten Wohnung auch nicht. Es gab Sachen aus der Bücherei, die hätten zurückgebracht werden müssen. Post galt es zu bearbeiten und noch viel mehr Alltagskram war zu erledigen. Kurz, vieles war nicht geregelt.

Strom

Wie bereits auf Twitter geschieben, habe ich einen Erfolg in Sachen Stromsparen zu verzeichnen. Mein Verbrauch hat sich, gemessen am Vorjahr um 500 kWh auf 971 kWh verringert. Wie kommt’s?

Im letzten Jahr bin ich etwas aus den Wolken gefallen, dass mein Verbrauch in die Höhe geschnellt ist. Mit einem Strommessgerät machte ich mich auf die Suche und testete alle Elektrogerät auf ihren Verbrauch. Schnell habe ich zwei Energiefresser gefunden, die ich zu dieser Zeit auch relativ häufig benutzte.

Schreibtisch

Heute mal wieder ein bisschen Technik…

In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit meinem Schreibtisch auseinandergesetzt.

Den Ausgangspunkt bildete die Notwenigkeit eines größeren Bildschirms. Während die 13 Zoll meines 3,5 Jahre alten Notebooks für die meisten Tätigkeiten ausreichen, vermisste ich für ein länger andauerndes Projekt einen zweiten Bildschirm, um mit mehreren Dokumenten gleichzeitig arbeiten zu können. Gleichzeitig sollte der Monitor aber nicht den ganzen Schreibtisch einnehmen und dabei kaum genutzt werden.

Ferner störte mich in meinem Wohnzimmer mein TV-Gerät. Zum einen nutze ich es kaum noch und zum anderen ist es eigentlich viel zu groß, mit seinen 40 Zoll. Zudem musste ich feststellen, dass das Gerät mit ca. 120 Watt ein großer Stromfresser ist.

Apartments

Seit sich das Chaos in meiner Wohnung langsam lichtet, interessiere ich mich immer mehr für alternative Wohnmöglichkeiten. Neben den schon einmal erwähnten „Tiny Houses“ gibt es ab und zu auf dem Markt auch sehr kleine Wohnungen, die man mit kreativen Ideen schön wohnlich herrichten kann. Leider fehlt mir diese kreative Ader.

Durch Zufall bin ich auf einen großartigen Contest gestoßen, der wirklich großartige, kleine Wohnungen zeigt (, die manchmal aber nicht ganz minimalistisch zu sein scheinen). Neben diesem Contest ist die ganze Seiten apartment therapy sehr gelungen und hat sich einen festen Platz in meinem Reader gesichert.

Wiedervorlage

SmartPhone

Tja, irgendwann bin ich dann doch schwach geworden und habe mir ein Android-Mittelklassetelefon zugelegt. Und ich bin zufrieden. Diese ganze Appsucht, die derzeit um sich greift, ist auf Android wegen der relativ wenigen Software und der fehlenden Kaufmöglichkieten ohne Kreditkarte, glücklicherweise nicht vorhanden. Ich habe nur Programme installiert, die ich wirklich täglich benötige: Podcast-, Internetradio- und Audiobookplayer, eine Programm zum Schreiben von Kurznachrichten, RSS-Reader, Dropbox und, ich gebe es ja zu, zwei Spielchen.

Getrennt habe ich mich aber dafür von meinem Tablet, weil ich dieses Gerät wirklich nicht benötige und einem alten touch-MP3-Player.

Vorratsverbrauch

Urlaubserinnerungen

Eines der nachhaltigsten Eindrücke, die ich im Urlaub sammle, stammt von den gemieteten Zimmern, Ferienwohnungen oder Häusern, in denen ich in dieser Zeit wohne. Ich persönlich ziehe ein schlichtes Zimmer gehobeneren Hotels vor. Deshalb übernachtete ich auch, in den letzten beiden Wochen, in einem kleinen, einfachen Ferienhaus in Nieuwpoort, Beligen und einem Privatzimmer in München. Beide Übernachtungsmöglichkeiten hatten etwas für sich.