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was wir von Sterbenden lernen können

Die meisten werden bestimmt schon über den Blogartikel „regrets of the dying“ von Bronnie Ware gestoßen sein. In diesem schildert die Autorin fünf Dinge, die sterbende häufig an ihrem Lebensende bereuen oder besser gemacht hätten.
Kurz wiedergegeben handelt es sich um folgende fünf Punkte:

  • Ich wünschte, ich hätte mein Leben mehr nach meinen eigene Vorstellungen gelebt und nicht so, wie es andere von mir erwarten.
  • Ich wünschte, ich hätte nicht so häufig und hart gearbeitet.
  • Ich wünschte, ich hätte meinen Gefühlen mehr Ausdruck verliehen.
  • Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
  • Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude zugelassen.

Diese kurze Zusammenstellung sagt für sich schon einiges über den Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben aus.
Da ich mehr wissen wollte, habe ich vor einiger Zeit das aus dem Blogartikel entstandene Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ gelesen. Die Tiefe, die in diesen 5 Sätzen steckt, hat mich im Buch dann aber doch überrascht. Neben Erzählungen aus dem Leben von Bronnie Ware gibt es zu jedem der fünf Erkenntnisse jeweils drei thematisch passende Erzählungen von verschiedenen Menschen. So werden verschiedene Sichtweisen auf die einzelnen Punkte gezeigt, was ich sehr gelungen finde. Lediglich die lange Einleitung hat mich etwas gestört. Aber diese lässt problemlos überspringen.

Was haltet Ihr von den fünf Dingen? Fehlt etwas? Und habt ihr das Buch vielleicht auch schon gelesen?

2 Kommentare

  1. Ein Punkt wäre da noch:
    “- Ich wünschte, ich hätte mehr im Jetzt gelebt, als ständig über Zukunft und Vergangenheit nachzudenken. ”

    Und ein nettes Zitat zum Thema, welches man sich eigentlich so oft wie möglich vor Augen halten sollte:
    „Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat“
    (William Somerset Maugham)

    Viele Grüße und danke für Deine Infos zum Buch!
    Emi

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