Psychologie
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Zielplanung

Immer wieder habe ich in den letzten Monaten Texte über ein Leben ohne Ziele gelesen. Und immer wieder habe ich mich über die Ausführungen gewundert.

Ich kann schon nachvollziehen, dass zu vielen und zu hohe Ziele eine Belastung werden können. Aber ich sehe auch, dass ein Leben ohne oder mit zu vielen Ziele zur Passivität führen kann.

Der Mittelweg ist für mich genau richtig.

Ich teile meine Ziele in verschiedene Zeitstufen ein und breche sie auf kleine Einheiten herunter. So kann ein Ziel, mit dessen Erreichung ich erst in Jahren rechne, auf kleinere Untereinheiten in einzelnen Halbjahren, Monaten und sogar Wochen aufgeschlüsselt werden. So stellt sich bei mir Flow ein.
Würde ich eine solche Planung nicht vornehmen, würde ich wahrscheinlich einfach so in den Tag hineinleben und nicht einmal die Hälfte meiner Wünsche realisieren.

Wichtig finde ich es aber auch, nicht den einzelnen Tag voll durchzuplanen. Die Aufgabenliste eines Tage ist bei den meisten Punkten nur eine Erinnerung. Selten ist es eine konkrete Handlungsaufforderung für genau diesen Tag. So behalte ich die Freiheit zu entscheiden, ob ich die Aufgaben abarbeite oder doch lieber etwas anderes tue.

Dies bezieht sich natürlich nur auf private Ziele, Wünsche und Vorhaben. Im Arbeitsalltag sortiere ich meine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und arbeite die Punkte nach und nach ab.

Noch ein kleiner Hinweis zur technischen Seite. Ich halte nicht viel von den verschiedenen elektronischen Outlinern. Da nutze ich viel lieber einen normalen Taschenkalender. Da sehe ich Tages- oder Wochenaufgaben auf einen Blick. Für die großen Ziele und deren Gliederung nutze ich ein eigenes großes Notizbuch. So sind alle Infos zu den einzelnen Vorhaben an einem Ort und nicht dem digitalen Vergessen ausgeliefert.

Wie hältst Du Deine Ziele fest? Oder hast Du vielleicht auch bewusst keine Ziele?

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