Alle Artikel in: Psychologie

9. Türchen: Routine

AdventskalenerlogoHeute soll es um die alltäglichen Routinen gehen, die wir in unser Leben aufgenommen haben. Dabei muss ich sagen, dass meine Routinen sich nicht bewusst gebildet haben, sondern mehr ein Ergebnis meines Lebens sind.

Morgens ist es ganz einfach: Wecker geht und ich bleibe erstmal liegen. Bis ich dann wirklich aufstehen muss. Dann gehts raus, unter die Dusche und für den Tag fertigmachen. Vor meinem Abflug ist dann noch die Katze mit ihrem Futter und dem Katzenklo dran. Das war dann auch schon mein Morgen. Kein Tee, kein Frühstück, kein rumsitzen. Ich brauche das nicht. Viel optimieren muss ich hier also auch nicht…

5. Türchen: Selbstakzeptanz und Selbstwert

AdventskalenerlogoHeute soll es im Adventskalender einmal um die Wahrnehmung des eigenen Selbst gehen. Jeder wird Zeiten des Zweifels über sich selbst und sein Leben kennen. Und auch wird mit Sicherheit schon jeder einmal über seinen eigenen Körper gemeckert haben.

Aber ist das wirklich notwendig?

Ich für meinen Teil habe in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Denn hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich in eine Sauna gehen werde … nackt und so …, dann hätte ich diese Person für verrückt erklärt. Aber ich bin dieses Jahr zum ersten Mal in einer Sauna gewesen. Natürlich war es anfangs sehr ungewohnt und ein bisschen geschämt habe ich mich auch. Aber das verging schnell, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Heute bewege ich mich einfach so durch die Saunalandschaften, war sogar mit Freunden dort.

3. Türchen: Weniger Stress, mehr Energie

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Ich bin kein Mensch, dem die ganzen Entspannungsmethoden liegen. Für die meisten bin ich einfach zu unruhig. Meditation, Achtsamkeit und autogenes Training. Alles ist mir zu ruhig. Mein Geist kann nicht so stillstehen. Auch nicht durch Übung.

Im Jahr 2013 konnte ich ein paar Erfahrungen mit Yoga machen. Das lag mir schon eher. Ruhig werden und sich dabei trotzdem bewegen, das war was für mich. Deswegen wollte ich in diesem Jahr auch einen Kurs mitmachen. Aber leider hätte ich zu den ersten Terminen schon nicht erscheinen können, weswegen ich die Idee verwarf. Aber sie ist nur aufgeschoben.

Gastbeistrag: Zwischenzeit

Ich freue mich sehr, heute einen Gastbeitrag von Verena veröffentlichen zu dürfen! mit diesem Betrag schreibt sie mir aus der Seele, weil ich diesen zustand nur zu gut kenne und mich immer wieder selbst “dazwischen” befinde.

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„Ich bin gerade irgendwo zwischen Stillstand und Aufbruch.“

Diesen Satz habe ich neulich zu einer Freundin gesagt. Dann wurde mir klar: Unbewusst ist das wohl mein Mantra in den vergangenen Wochen gewesen.

Es gibt sie, solche komischen Zwischenzeiten, wo man nicht so genau weiß, was jetzt eigentlich alles gerade los ist im eigenen Leben. An dieser Stelle kann man weiter rennen oder aber gegen das nächste Stoppschild laufen, sich ein bisschen prellen, dann erst mal sitzenbleiben und sich schließlich umschauen.

Warum es sich lohnt, neue Wege zu gehen

by jenny downing / flickr.com

by jenny downing/flickr.com

Wie oft sind wir frustiert, weil wir machen und tun, und am Ende bekommen wir immer wieder das gleiche Ergebnis.

Wir räumen auf und werde doch nicht Herr des Chaos in der Wohnung oder im Keller. Wir stehen jeden Tag im selben Stau und ärgern uns darüber. Aber dennoch nehmen wir immer den gleichen Weg.

Gewohnheiten sind schwer zu durchbrechen und noch schwerer sie zu verändern. Grade die Muster, die uns gar nicht bewusst sind, haben einen großen Einfluss auf uns. Und das verlassen der Kompfortzone tut weh.
Aber wenn wir immer nur den gleichen Weg gehen, dann bekommen wir immer das gleiche Ergebnis. Selbst unserer Gehirn fährt mit der Zeit fest und nutzt nur noch bestimmt Nervenbahnen zur Konnunikation.

aus der Versenkung

Kennt ihr das auch? Manchmal ist man so von seiner Umwelt oder sich selbst eingenommen, dass man nichts mehr schafft. In die Versenkung geraten… Mir passiert dies leider regenmäßig. Das kann man wunderbar daran erkennen, dass hier im Blog länger mal wieder kein Artikel erscheint.
Dabei war ich nicht nur faul. Ich habe an meinem Buch weitergerabeitet. Habe wieder mal Kurzgeschichten geschrieben. Oder war einfach nur mal in der Sauna entspannen.
Interessant ist, dass sich in den letzten Monaten wieder mehr Zeugs bei mir angesammelt hat. Ich bin zwar kein Messie geworden, aber dennoch wird es mir langsam zu viel. Meine Selektion von Büchern, Filmen bzw. Serien und Spielen funktiniert auch nicht mehr richtig. Es gibt also wieder ein bisschen was zu tun.

Vom Aufsparen und Es-sich-wert-sein

Downgrade Deluxe Ich freue mich, hier heute einen Gastbeitrag über das Aufsparen von Emi von Downgrade Deluxe  veröffentlichen zu können.

 

Auf dem Weg in ein einfaches, weniger überladenes Leben begegnet man oft Dingen, die man schon ewig besitzt und aufgespart, weil sie etwas Besonderes sind.

Das teuere Parfum, das geerbte Porzellan oder der unbezahlbare Pulli warten auf DIE besondere Gelegenheit, die es würdig ist, sie endlich zu benutzen.

Da solche Anlässe höchst selten stattfinden, fristen sie so ihr Dasein in den Schränken und Vitrinen unserer Nation. Wir hegen und pflegen unsere Schätzchen, verstauen sie gut und achten darauf, sie gut aufzubewahren und sie für einen besonderen Tag aufzusparen.

Langsam Leben

Es ist immer wieder eine kleine Übung, die ich gerne mache.
Ich gehe durch einen Bahnhof, eine hochfrequentierte Einkaufsstraße oder einen solchen Konusmtempel. Bewusst langsam und achtsam bewege ich mich durch die Massen an Menschen, die alle ihre eigenen Wege gehen und ihre individuellen Ziele verfolgen. Diese Achtsamkeit bringt mich in eine andere Dimension. Es ist schwer, es zu beschreiben. Alles um mich herum bewegt sich langsamer, in meiner Wahrnehmung entspannter.
Diese Erfahrung ist nicht möglich, wenn ich durch den Alltag hetze. Wenn ich mir zu viel aufhalse, zu spät das Haus verlasse oder mich beeilen muss.

Zitat

“Ziel der Werbung ist es, den Betrachter ein klein wenig unzufrieden mit seinem gegenwärtigen Leben zu machen. Nicht mit dem Leben der Gesellschaft insgesamt, sondern mit seinem eigenen. Sie unterstellt, dass der Betrachter ein besseres Dasein haben wird, wenn er erwirbt, was sie anbietet. Sie zeigt ihm eine verbesserte Alternative zu dem, was er ist …

Jede Werbung arbeitet mit Ängsten. Die Summe von allem ist Geld, und Geld zu bekommen heißt, die Ängste zu überwinden. Andersherum betrachtet: Die Werbung spielt mit der Angst, dass man nichts ist, wenn man nichts hat.”